Was Schreiben Heilige Drei Könige An Die Tür?

Was Schreiben Heilige Drei Könige An Die Tür
Dieser Artikel erläutert den Begriff in Bezug auf Segnungen, zu Hausinschriften siehe Haussegen. Haussegnung , auch Haussegen , bezeichnet in der katholischen Tradition die bei einem Wohnungswechsel oder Einzug in ein neues Haus stattfindende Segnung.

  • Dieser Brauch ist erstmals im Sakramentar Gelasianum Vetus bezeugt, hier verbunden mit der häuslichen Feier der Eucharistie;
  • In jüngerer Vergangenheit findet der altkirchliche Brauch auch in evangelischen Gemeinden wieder Zuspruch;

Die Bibel (vgl. Psalm 141 ) ist die Grundlage für die Verwendung von Weihrauch bei der Segnung. Die Haussegnung stellt die Wohnräume unter den Schutz und Herrschaftsanspruch Jesu Christi. Das Benediktionale enthält dafür einen Ritus mit Schriftlesung und Segensgebet.

Immer gehört zur Haussegnung das Kreuzzeichen und die Besprengung mit Weihwasser , es kann auch die Inzens mit Weihrauch stattfinden. Die Haussegnung wird in der Regel vom Priester oder Diakon vollzogen.

Eine Andacht mit Segensbitte, Vater unser und Aussprengung von Weihwasser können aber auch Laien gestalten. Segensbitte an einer Tür des Klosters Marienberg/Südtirol Neben dem Segen beim Einzug findet sich auch der im deutschsprachigen Raum weitverbreitete Brauch des jährlichen Haussegens durch die Sternsinger , die am Dreikönigsfest (Epiphanie, 6. Januar) von Tür zu Tür ziehen, mit Weihrauch inzensieren und mit geweihter Kreide die Segensbitte C+M+B  +Jahr an die Tür schreiben. Das C+M+B wird dabei entweder als die Anfangsbuchstaben der Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar gedeutet, öfter aber als Segensbitte: Christus mansionem benedicat („Christus segne dieses Haus”). Eine KMB-Kreideaufschrift an einem Stadeltor in St. Georgen bei Gries-Bozen mit offenkundiger Bezugnahme auf Kaspar, Melchior und Balthasar Das Sternsingersegnen schließt auch an das Brauchtum der Rauhnächte an, in denen zwischen Thomasnacht (21. Dezember) und dem Dreikönigstag in je nach Landstrich bis zu zwölf Nächten mit Gebet, Räucherwerk und anderen Bräuchen Haus, Hof, Einwohner und Vieh gesegnet werden.

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Was bedeutet der Schriftzug der Sternsinger?

Die Botschaft lautet: ‘Christus mansionem benedicat’ oder ‘Christus segne dieses Haus’.

Sind Sternsinger katholisch oder evangelisch?

Rund um Dreikönig : Der jahrhundertealte Brauch des Sternsingens – 7. Januar 2020, 14:49 Uhr Lesezeit: 2 min In vielen Gemeinden in Bayern sind in den Tagen vor dem 6. Januar Sternsinger unterwegs – hier in der Kirche St. Georg in Freising. (Foto: Lukas Barth) Schon seit dem 16. Jahrhundert sind Sternsinger unterwegs und sammeln Geld. Früher wurde es im Wirtshaus versoffen, heute geht es an Hilfsprojekte. Von Günther Knoll Magier aus dem Osten – so heißt die entsprechende Stelle der Weihnachtsgeschichte beim Evangelisten Matthäus.

Ob es tatsächlich Könige waren und ob die Zahl drei stimmt, das lässt sich nicht verifizieren. Tatsache ist, dass Kaiser Friedrich Barbarossa nach der erfolgreichen Belagerung Mailands 1162 die dort im Dom verehrten Reliquien, die den Weisen zugeschrieben wurden, nach Köln bringen ließ.

Schon im Mittelalter fanden sich in den geistlichen Mysterienspielen rund um die Geschehnisse der Heiligen Nacht auch die drei Könige, die dem Stern folgten. So gibt es eine lateinische Handschrift aus dem 11. Jahrhundert mit dem Titel “Officium Stellae Frisingense”, die in Freising entstand und neben Texten und Liedern auch Regieanweisungen für dieses Sternsingerspiel enthält.

Aus diesen Spielen entwickelte sich im 16. Jahrhundert das Sternsingen: ein sogenannter Heischebrauch, bei dem als Könige verkleidete arme Klosterschüler und Kinder für sich um milde Gaben baten und dabei sangen und Gedichte aufsagten.

Diese Auftritte müssen mitunter ausgeufert sein, denn die Obrigkeit reglementierte den Brauch bald, etwa indem ihn nur noch bestimmte Berufsgruppen ausüben durften. In Freising wurde 1784 per königlichem Erlass das Sternsingen ganz verboten, weil das erbettelte Geld offenbar im Wirtshaus versoffen wurde und der fromme Brauch in ein ganz und gar unfrommes Spektakel ausartete.

Erst seit 1958 werden die Sternsinger zwischen Neujahr und dem Dreikönigsfest am 6. Januar organisiert ausgesandt, um Spenden für Hilfsprojekte zu sammeln. Träger dieser bundesweiten “Aktion Dreikönigssingen” sind das Kindermissionswerk “Die Sternsinger” und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend.

Auch evangelische Kirchengemeinden machen mit. Rund 330 000 Mädchen und Jungen waren im vergangenen Jahr deutschlandweit unterwegs, sie sammelten 46 Millionen Euro, allein im Erzbistum München und Freising 2,8 Millionen. Unter anderem werden damit in Kenia Wasserstellen und Staudämme errichtet.

  1. Die Sternsinger segnen traditionell die Häuser mit den Buchstaben C+M+B, eingerahmt von der Jahreszahl;
  2. Ursprünglich sollen das die Initialen der Namen Caspar, Melchior und Balthasar gewesen sein;
  3. Inzwischen interpretiert man die Buchstabenfolge jedoch als Segensspruch “Christus mansionem benedicat”, Christus, segne dieses Haus;
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Auch der Brauch des Dreikönigsspiels am 6. Januar hat sich in München erhalten: Die evangelische Jugend Neuhausen-Nymphenburg führt es traditionell im Schlosspark Nymphenburg auf. In zwei Rundgängen (15 und 16. 30 Uhr) geleiten Engel, Evangelist und Esel die Besucher vom Schloss zur Krippe.

Wie viel spendet man für die Sternsinger?

Versüßte Katastrophe – Kinder, die an Türen klingeln und sammeln – das klingt doch irgendwie nach Halloween. Das amerikanische Süßigkeitensammelgroßereignis. Und auch in Deutschland verteilen die per Klingel an die Haustür Getriebenen gerne Schokolade und Bonbons an die Sternsinger.

Dass das den Kindern in Thailand nicht viel helfen wird, darauf möchte Harmann nicht hinweisen. „Das sind ja Geschenke von den Gebern für die Kinder an der Haustür. Wir können die Spender ja nicht bevormunden,” lautet die ungewohnte katholische Sichtweise.

Die Sternsinger dürfen sich freuen. Denn einen Teil der Leckereien dürfen sie für sich behalten. „Aber das sind ja solche Mengen, dass man fragen muss, ob wir den Kindern damit einen Gefallen tun, wenn sie sich die nächsten Tagen nur noch mit Süßigkeiten durchfuttern”, rechtfertigt der Bistumssprecher, dass auch ein Großteil der Naschereien in die Hilfsregionen verfrachtet wird. Adé Völlerei! Suchformular lädt … Wollen Sie taz-Texte im Netz veröffentlichen oder nachdrucken? Wenden Sie sich bitte an die Abteilung Syndikation: [email protected] de. Friedrichstraße 21 10969 Berlin Mail: [email protected] de Telefon: 030 – 259 02 204.

Was bedeuten die Zahlen über der Haustür?

Der Segen „20*C+M+B+17′ ist die Abkürzung für den lateinischen Spruch „Christus mansionem benedicat’, der übersetzt „Christus segne dieses Haus’ bedeutet. Die „20′ und die „17′ stehen für die Jahreszahl 2017.