Was Bedeutet Es Wenn Ein Elefant Zur Tür Schaut?

Was Bedeutet Es Wenn Ein Elefant Zur Tür Schaut
Ich persönlich mag ihn lieber, wenn er nach oben schaut, wobei man einen Rüssel, der nach unten zeigt auch nicht verachten sollte! Die Rede ist selbstverständlich vom Elefantenrüssel – ein Schelm derjenige, der anderes dachte! 😉 …aber wofür steht nun welche Stellung? Das graue Rüsseltier steht für Klugheit, Geduld und Stärke.

Aufgrund seines Wesens ebenso für Ausdauer, Güte und Hingabe. Es ist ein überaus treues Familien-Tier, lebt in seiner Herde und gilt aus diesem Grund auch als Glücksbringer für frisch verliebte und verheiratete Paare! Was bei uns das Glücksschwein, in China die winkende Katze, ist in Indien der Elefant! Elefanten sollen helfen, mit Hindernissen fertig zu werden und diese aus dem Weg zu räumen.

Aufgrund der ausgeprägten Intelligenz ist er der perfekte Begleiter für alle, die für Prüfungen & Co lernen müssen. Auch bei Einweihungsfeiern ist er ein beliebtes Geschenk und soll das neue Zuhause mit Glück segnen und beschützen – aber Achtung: auf den Rüssel kommt es an! Welcher Rüssel ist der richtige für mich? Rüssel nach oben: Rüssel in die Höhe gestreckt, so heißt es, zieht der Elefant das Glück an.

Man stellt ihn am Besten in die Richtung eines Fensters. So zieht der Elefant das Glück ins Heim hinein – fast wie eine Antenne! Rüssel nach unten: hat der Elefant seinen Rüssel nach unten, so schützt er vor Bösem und schafft Hindernisse beiseite.

Möchte man sein Zuhause vor Übel und ungebetenem Besuch schützen, so stellt man einen Elefanten mit dem Rüssel nach unten zeigend in Richtung der Eingangstüre. Der Hype des Elefanten-Sammelns ist seit je her ungebrochen. Stellt man eine Elefantengruppe von mehreren Tieren zusammen, so sieht dies nicht nur genial aus, sondern soll auch ein starker Schutz für Heim und Familie darstellen.

Was für eine Bedeutung hat der Elefant in Indien?

Warum der Elefant unser Spirit Animal ist – Elefanten haben in im hinduistisch geprägten Indien, dem Ursprungsland des Yoga, eine ganz besondere Bedeutung: Der Gott Ganesha verfügt über ein Elefantenhaupt und einen menschlichen Körper. Sein großer Kopf steht für Weisheit, der oftmals sehr füllig dargestellte Bauch für Vollkommenheit.

Hinduistische Schriften wie die sogenannte Rig Veda belegen, dass der Elefantenköpfige seit mehr als 7000 Jahren verehrt wird. Die Symbolkraft des Elefanten ist bis heute ungetrübt – auch außerhalb des hinduistischen Glaubens.

Wir haben uns von der inneren Ruhe und der außergewöhnlichen Aura dieses atemberaubenden Tieres hinreißen lassen und ihn zu unserem tierischen Seelenverwandten auserwählt. Warum wir uns ausgerechnet für dieses Spirit Animal entschieden haben, erfährst Du in diesem Beitrag.

Wo ist der Elefant heilig?

– Heilige Tiere in Indien (2/13) Elefanten werden als heilig verehrt, da sie den elefantenköpfigen Gott Ganesha verkörpern.

Was verkörpert ein Elefant?

Die besondere Magie von Elefanten – Der majestätische Elefant ist ein beliebtes Symbol für Weisheit, Kraft und Klugheit. In Afrika wird der Elefant als Sinnbild von Glück und einem langen Lebens verehrt: Denn Elefanten können bis zu 80 Jahre und älter werden.

Wer betet Elefanten an?

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Hindu-Gottheit Ganesha.

  • Zu der gleichnamigen Rippenquallen-Gattung siehe Ganeshida.
  • Zu dem Hindufest siehe Ganesh Chaturthi.

Zeitgenössische Ganesha-Statue Ganesha ( Sanskrit गणेश Gaṇeśa [ gʌˈɳeːɕʌ ]  ) ( gaṇa : ‚Gefolge‘, ‚Schar‘, īś : ‚Gebieter‘, also „Herr der Scharen” ) ist eine der beliebtesten Formen des Göttlichen im Hinduismus. Weitere verbreitete Namen sind unter anderem Ganapati (‚Gebieter der Scharen‘), Vinayaka (‚Entferner [der Hindernisse]‘), Vighnesha (‚Herr der Hindernisse‘), Vigneshvara („Zerstörer der Hindernisse”), Vighnantaka , Varada („der Wohltaten Schenkende”), Siddhita („der, der Erfolg bei der Arbeit schenkt”) sowie Ekadanta („Der mit dem einen Stoßzahn”).

Unter der Bezeichnung Vinayaka wird er auch im Tantra verehrt, wo er als begnadeter Tänzer und beweglicher Liebhaber gilt, der mehrere Frauen zugleich beglücken kann. Ganesha ist der Gott und „Herr der Hindernisse”, sowohl der Beseitiger als auch der Setzer von Hindernissen, wenn sich jemand ihm gegenüber respektlos verhält oder diese für ihn notwendig sind.

Er ist der Herr und Aufseher über Shivas Gefolge und der Vermittler zu seinem Vater und damit Götterbote. Ganesha wird als naschhafter, gnädiger, gütiger, freundlicher, humorvoller, jovialer, kluger, menschlicher und verspielter, schelmischer Gott vorgestellt, der oftmals Streiche spielt.

Er ist einer der wichtigsten, populärsten, zugänglichsten Götter Indiens überhaupt, der fast an jedem Straßenschrein verehrt wird. Er ist der Sohn des Shiva und der Parvati , mit denen er zusammen das Idealbild einer Hindu-Familie verkörpert.

Ganesha ist von allen hinduistischen Göttern der mit der größten Präsenz und Popularität außerhalb Indiens. Ganesha wird auch im Buddhismus (unter dem Namen Kangiten ) und im Jainismus verehrt. Jede (morgendliche) Puja (hinduistischer Gottesdienst) beginnt mit einem Gebet an Ganesha.

  • Der Glücksgott wird bei Eröffnungsritualen ( purvaranga ) indischer Tanz- und Theaterspielgattungen angerufen und um Beistand gebeten;
  • Ganesha wird gefragt, wenn man Glück, Erfolg oder gutes Gelingen für den Weg oder am Anfang einer neuen Unternehmung braucht, beispielsweise für eine Reise, Hochzeit, Hausbau, Geschäftsprüfung, Klausur oder den Beginn eines neuen Tages, er steht für jeden Neuanfang und verkörpert Weisheit und Intelligenz;

Zu seinen Angelegenheiten gehören die Poesie, Musik, Tanz, Schrift und Literatur, und er ist der Herr über die Wissenschaften und Gott des Handels. Die meisten Kaufleute betrachten ihn als ihren Schutzherrn und in fast jedem Laden ist eine Ganeshastatue zu finden.

Für viele fromme Hindus ist das erste, was in ein neues Haus kommt, eine Statue des Ganesha. Diese segnet das Haus und verheißt Glück. Er ist auch auf fast jeder Hochzeitseinladungskarte zu finden. Für viele hinduistische Strömungen bedeutet Ganesha eine untergeordnete Manifestation des Göttlichen, der Herr allen Anfangs.

Andere dagegen, besonders im indischen Bundesstaat Maharashtra oder in einigen Gegenden Südindiens, sehen in ihm die wichtigste Verkörperung des formlosen Höchsten, des Brahman. Nach Ganesha ist der Asteroid (2415) Ganesa des mittleren Hauptgürtels benannt.

Wie viel Kraft hat ein Elefant?

Stark, stärker, am stärksten. Viele Menschen würden auf die Frage nach dem stärksten Tier stämmige Riesen wie den Elefanten , den Wal , das Nilpferd oder das Nashorn nennen. Tatsächlich sind es jedoch einige Winzlinge, die gemessen an ihrer Körpergröße in Hinblick auf Kraft wahre Wunder vollbringen. Natürlich könnte ein Nashorn oder Elefant problemlos ein Auto oder anderes großes Gefährt verdrängen, wenn es ihm im Weg stünde.

Manche Tierarten sind jedoch in der Lage, das Hundertfache ihres Eigengewichtes zu heben, zu bewegen und sogar über größere Strecken zu transportieren. Als das stärkste Tier der Welt, gemessen an seinem Körpergewicht, muss ein kleiner Vertreter der Spinnentiere genannt werden, der nicht einmal einen Millimeter misst und ein zehntausendstel Gramm auf die Waage bringt.

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Die humus- und bodenbewohnende tropische Hornmilbe oder Archegozetes longisetosus kann jedoch das bis zu 1200-fache ihres Eigengewichtes heben. Wenn ein erwachsener Mensch über solche Kräfte verfügen würde, könnte er 25 Lastwagen auf einmal stemmen. Dieses unglaubliche Kräfteverhältnis ist im Tierreich einzigartig und macht die Hornmilbe mit ihren starken Scheren zum absoluten Spitzenreiter. Ähnlich faszinierend ist die körperliche Leistung der Mistkäfer oder Geotrupidae, die Wissenschaftler als die stärksten Insekten der Welt bezeichnen. Auch männliche Mistkäfer der Art Onthophagus taurus sind in der Lage, das fast 1150-fache ihres Eigengewichtes zu stemmen. Diese Fähigkeit hängt mit ihrem Sexualverhalten zusammen, denn im Kampf um die Weibchen liefern sich die männlichen Mistkäfer erbitterte Duelle mit ihren Hörnern, in denen sie ihre Kräfte trainieren können.

  1. Manche Krebse , darunter die Oregon-Krabbe oder Cancer oregonensis besitzen zwar eine ähnliche Kraft in ihren Scheren, da sie jedoch weit über zehn Gramm wiegen, ist ihre Leistung mit jener der tropischen Hornmilbe nicht zu vergleichen;

Dabei versuchen Sie, den Nebenbuhler aus dem Misthaufen des besetzten Weibchens zu werfen und sich anschließend selbst mit ihm zu paaren. Unter den Schlangen gilt die Große Anakonda oder Eunectus murinus als wahres Muskelpaket. Die in den tropischen Wäldern Südamerikas beheimatete Art kann zwar auch den Titel der größten Schlange der Welt für sich behaupten, nimmt es dank ihrer außergewöhnlichen Stärke jedoch auch mit Tieren auf, die ein Vielfaches ihres Körpergewichtes aufweisen. Unter den Säugetieren beeindruckt vor allem der Gorilla mit seiner außergewöhnlichen Muskelkraft. Er kann problemlos zwei Tonnen heben und gilt daher als eines der stärksten landlebenden Tiere überhaupt. Der Afrikanische Elefant ist fähig, fast neun Tonnen zu stemmen. Da ausgewachsene Elefantenbullen jedoch selbst bis zu sechs oder sogar sieben Tonnen auf die Waage bringen, wirkt ihre Kraftleistung, gemessen an jener der winzigen Hornmilbe, verhältnismäßig natürlich eher klein.

Große Anakondas erbeuten oft Tiere mit einen Gewicht von bis zu 250 Kilogramm, wie etwa Hirsche , Capybaras, ( Wasserschweine ) oder Kaimane. Nachdem sie das Opfer mit ihrer Muskelkraft erdrückt und dessen Blutkreislauf gestoppt hat, verschlingt die Anakonda die Beute mit dem Kopf voran.

Im Vergleich dazu ist der Ochse, der immerhin das eineinhalbfache seines Gewichtes bewegen kann, schon deutlich beeindruckender. Die stärkste Beißkraft besitzt übrigens der Weiße Hai , der zwischen seinen Kiefern Stücke mit einem Gewicht von fast zwei Tonnen zermalmen kann. Sein Urahne war mit einer Beißkraft von bis zu 18 Tonnen sechsmal stärker als der gefürchtete Tyrannosaurus rex. Im Vergleich dazu kann ein Mensch gerade einmal mit einer Kraft von achtzig Kilo zubeißen, während ein ausgewachsener afrikanischer Löwe immerhin das Siebenfache an Beißkraft vorweisen kann. Wer sich einen Hund mit einer unbändigen Kraft zulegen möchte, sollte die Anschaffung eines Kangals, eines Dogo Argentinos oder eines japanischen Tosa Inus in Erwägung ziehen. Letztere Hunderasse überzeugt jedoch nicht durch eine hohe Beißkraft, sondern ist in der Lage, Menschen oder gegnerische Hunde dank ihrer kräftigen Muskulatur einfach umzuwerfen. .

In welchem Land ist der Elefant ein Glücksbringer?

Elefanten sind höchst intelligente Tiere, die, wie auch Menschenaffen und Delphine, über ein Ich-Bewusstsein verfügen. Diese majestätischen Wesen beeindrucken schon seit der Antike die Menschheit. Im Volksglauben und der Mythologie gibt es viele Tiere als Glückssymbole.

Was hierzulande das Schwein und der Marienkäfer, ist in Japan die winkende Katze. In Indien ist der Glücksbote der Elefant und in Simbabwe wird er als Sinnbild für Glück und ein langes Leben verehrt. In Asien und Afrika symbolisiert der Elefant Weisheit, Geduld, Stärke und Güte sowie Hingabe und Langlebigkeit.

Insbesondere gilt er mit seinem treuen Wesen als Glücksbringer für die Liebenden und verheißt eheliches Glück. Als Geschenk zur Hochzeit soll der Elefant Glück und Erfolg für das Brautpaar bringen. Sein Rüssel soll nach oben gerichtet sein, am besten soll er reich geschmückt und verziert sein, um so Glück für die frisch Vermählten herbeizurufen.

  • Den Rüssel nach unten gegen die Tür gerichtet, verhindert er das Eindringen von Übel und Unglück, welches ihn selbst leider nicht vor dem Elfenbeinhandel beschützt;
  • In Thailand gilt er als ein nationaler Schatz, auf den die Nation stolz ist und der einst die Landesflagge schmückte;

Hat nun durch die Industrialisierung kaum noch jemand Verwendung für ihn, ist er daher auch in Asien vom Aussterben bedroht. Wer den Dickhäutern helfen möchte, kann beispielsweise für die Schutzprogramme des WWF spenden. Ich selbst bin immer für einen Elefanten zu haben, ob klein, bunt oder trompetend. Was Bedeutet Es Wenn Ein Elefant Zur Tür Schaut.

Welche Tiere sind heilig?

Lokale Verbreitung [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Im Alten Ägypten wurden viele Tiere als heilig verehrt: Rinder ( Mnevis , Apis u. ), Widder , Katzen , Mantelpaviane , Heilige Ibisse , Falken , Krokodile , Heilige Pillendreher ( Skarabäen ) und andere.

Im zirkumpolaren Norden wird der Bär in zahlreichen – zumeist schamanischen – Bärenkulten verehrt. Wichtige heilige Tiere der Jägerkulturen Nordamerikas sind der Bison und das Pferd. Letzteres ist es auch bei den Reiterkulturen der Alten Welt und Südamerikas.

Während der gesamten eurasischen Vorgeschichte bis nach Südasien sowie im Inkareich wurde die Schlange verehrt, in Zentralamerika und im Norden Perus der Jaguar. Heilige Kuh auf einer Straße in Delhi Bis heute gibt es in Indien die heilige Kuh , den heiligen Affen Hanuman. den elefantenköpfigen Ganesha und heilige Ratten. Tiere erscheinen als Avatara von Gottheiten wie Vishnu als Fisch Matsya , Schildkröte Kurma , Eber Varaha , Löwenmensch Narasimha. Auch erscheinen Tiere als Vahana (Reittier) zahlreicher Götter.

Was für ein Gott ist Ganesha?

Archiv Wer nach Indien reist, begegnet ihm überall: Ganesha, dem Gott mit dem Elefantenkopf. Nicht nur in Tempeln sieht man seine Bildnisse oder Statuen. Als “Überwinder von Hindernissen” fährt er auf dem Armaturenbrett vieler Autos durch die Großstädte. Ganesha gehört zum Hausaltar jeder Hindufamilie.

  • Er ist einer der beliebtesten Götter in Indien;
  • Es gibt kein hinduistisches Ritual, in dem Ganesha nicht zuerst um Beistand gebeten wird;
  • Bei Einschulungen, Geschäftsabschlüssen, vor Abschlussexamen oder Eheschließungen ruft man ihn an;

Er ist der Glücksbringer bei allen guten Unternehmungen, denn er räumt Hindernisse aus dem Weg. Materielle wie geistige. Das macht ihn so vielseitig, betont Wiebke Lobo, Leiterin der Südasienabteilung des Ethnologischen Museums Berlin. “Ganesha ist der Gott der Weisheit, der Wissenschaften und der Künste.

  1. Für Schulkinder ist er von großer Bedeutung;
  2. Als Erstes lernen sie eine Hymne an ihn, damit er das Lernen befördert;
  3. Ganesha ist auch sehr wichtig für die verschiedenen Lebensstadien;
  4. Und vor allen Dingen für die Übergänge von einem Lebensstadium ins andere;
See also:  17Er Schlüssel Welche Schraube?

Wenn man als junger Mensch sich entscheidet zu heiraten, dann muss Ganesha zur Hochzeitszeremonie angerufen werden, damit er Glück bringt, damit er das junge Paar schützt und damit er diesen Übergang in ein ganz anderes Lebensstadium begleitet. ” Unzählige Mythen erzählen, wie Ganesha zu seinem Elefantenkopf kam.

  1. Eine der bekanntesten berichtet, dass er von der Göttin Parvati geschaffen wurde;
  2. Ihr Gemahl, Gott Shiva, hatte sich als Asket zur Meditation in den Himalaja zurückgezogen;
  3. Sie war einsam und wünschte sich ein Kind;

So formte sie Ganesha. Der bewachte Parvati an der Tür vor den Blicken Fremder. Als Shiva nach Jahren zurückkam, ließ Ganesha den Fremden nicht ein. Shiva schlug ihm erzürnt den Kopf vom Leib. Seine Gemahlin war erbost und forderte von ihrem Gemahl, Ganesha wiederherzustellen.

Doch sein Kopf fand sich nicht wieder. So versprach Shiva, ihm den Kopf des ersten Wesens zu geben, das ihm begegnete. Es war ein Elefant. “Die ganze Gestalt Ganeshas ist symbolisch aufzufassen. Sein großer Elefantenkopf bedeutet Intelligenz.

Und diese Intelligenz sollte so sein wie der Rüssel, nämlich gleichzeitig stark und sensibel. Der Elefantenrüssel kann einen Baum ausreißen und einen Grashalm zart aufheben vom Boden. Das bedeutet Unterscheidungsvermögen. Und dies ist ein ganz wichtiges Ziel in der indischen Philosophie: zu unterscheiden zwischen wichtig und unwichtig, gut und böse.

Das repräsentiert Ganesha. ” Ganesha-Statuen gibt es aus Stein, Bronze, Elfenbein, Gips, Ton, ja sogar aus Pappmaché und Plastik. Meist sitzt der elefantenköpfige Gott auf einem Thron und trägt eine Krone.

Manchmal steht oder tanzt er auch. Damit Ganesha wie jeder andere Hindugott in seinem Abbild verehrt werden kann, wird dieses durch ein Ritual belebt. “Das ist die sogenannte ‘Augenöffnungszeremonie’, in der auch der Atem eingegeben wird. Und von diesem Moment an, nach dieser Zeremonie, sind die Gottheiten erst in den Figuren präsent.

  • Und dann sind sie auch tatsächlich dort anwesend, und die Gläubigen können direkten Kontakt mit Ihnen aufnehmen;
  • ” Ganesha wird an jedem vierten Tag nach dem Voll- oder Neumond rituell verehrt;
  • In vielen Teilen Indiens ist dem populären Gott außerdem ein eigenes Fest gewidmet;

Es entstand in Pune, im Bundesstaat Maharashtra, vor 110 Jahren. Indiens Nationalheld Bal Gangadhar Tilak wollte alle Hindus in einem großen Volksfest einen und auf die Straße bringen. Als antibritische Aktion. Aber auch als Abgrenzung von den Muslimen. Seit 1893 wird das Fest gefeiert.

Der Religionswissenschaftler Johannes Beltz vom Museum Rietberg in Zürich war mehrmals in Pune mit der Kamera dabei. “Das ist so, dass sich die Leute am Anfang eine Ganesha-Figur nach Hause holen, dass Ganesha-Figuren in Schreinen, in Festzelten aufgestellt werden, dass Ganesha für zehn Tage präsent ist.

Er ist für 10 Tage bei den Leuten zuhause und für zehn Tage in den Schreinen anzuschauen und anzubeten. Und am Ende des Festes gibt es eine große Abschlussprozession, einen großen Umzug, an dem die Ganesha-Figuren alle zu einem Gewässer gebracht werden und dort versenkt werden.

  • ” Was zu ziemlichen Umweltproblemen führt;
  • Ganze Städte Maharashtras leben davon, jährlich Hunderttausende von Kultfiguren herzustellen;
  • Beim Ganesha-Fest mischen sich Religion, Kommerz und politische Propaganda;

Die Festzelte erinnern Johannes Beltz an Schaubuden mit bewegten Figuren, Lichtreflexen und lauter Musik. Die Installationen behandeln meist Themen aus der Mythologie. Doch nicht nur. “Es gibt Kampagnen zur Alphabetisierung, es wird zum Impfen aufgerufen, politische Probleme mit Pakistan werden dargestellt, Gipfeltreffen zwischen indischen und pakistanischen Ministerpräsidenten, Atomraketentest, alles Mögliche, was irgendwo wichtig gewesen ist in Indien, kommt dann auf eine dieser Bühnen.

” Gestaltet werden die Szenen von Vereinen aus den einzelnen Stadtteilen. Natürlich versuchen auch politische Parteien, das Fest für ihre Kampagnen zu nutzen. Vor allem, wenn eine Wahl vor der Tür steht. Hindunationalisten feiern ihre Helden, werben für indische Zahnpasta oder lassen, wie nach dem pakistanisch-indischem Krieg auch schon mal Ganesha in Generalsuniform auf einem Panzer fahren.

” Und da zieht dann abends die Stadtbevölkerung von Pune von Schaubude zu Schaubude und schaut sich das an. Und das ist dann das große Event in diesem Jahr. Und am Ende des Festes werden die Ganeshas aus den Installationen herausgenommen, auf Festwagen gesetzt und alle zum Wasser gefahren und versenkt.

Was ist die Aufgabe von Ganesha?

Archiv Wer nach Indien reist, begegnet ihm überall: Ganesha, dem Gott mit dem Elefantenkopf. Nicht nur in Tempeln sieht man seine Bildnisse oder Statuen. Als “Überwinder von Hindernissen” fährt er auf dem Armaturenbrett vieler Autos durch die Großstädte. Ganesha gehört zum Hausaltar jeder Hindufamilie.

Er ist einer der beliebtesten Götter in Indien. Es gibt kein hinduistisches Ritual, in dem Ganesha nicht zuerst um Beistand gebeten wird. Bei Einschulungen, Geschäftsabschlüssen, vor Abschlussexamen oder Eheschließungen ruft man ihn an.

Er ist der Glücksbringer bei allen guten Unternehmungen, denn er räumt Hindernisse aus dem Weg. Materielle wie geistige. Das macht ihn so vielseitig, betont Wiebke Lobo, Leiterin der Südasienabteilung des Ethnologischen Museums Berlin. “Ganesha ist der Gott der Weisheit, der Wissenschaften und der Künste.

Für Schulkinder ist er von großer Bedeutung. Als Erstes lernen sie eine Hymne an ihn, damit er das Lernen befördert. Ganesha ist auch sehr wichtig für die verschiedenen Lebensstadien. Und vor allen Dingen für die Übergänge von einem Lebensstadium ins andere.

Wenn man als junger Mensch sich entscheidet zu heiraten, dann muss Ganesha zur Hochzeitszeremonie angerufen werden, damit er Glück bringt, damit er das junge Paar schützt und damit er diesen Übergang in ein ganz anderes Lebensstadium begleitet. ” Unzählige Mythen erzählen, wie Ganesha zu seinem Elefantenkopf kam.

  • Eine der bekanntesten berichtet, dass er von der Göttin Parvati geschaffen wurde;
  • Ihr Gemahl, Gott Shiva, hatte sich als Asket zur Meditation in den Himalaja zurückgezogen;
  • Sie war einsam und wünschte sich ein Kind;

So formte sie Ganesha. Der bewachte Parvati an der Tür vor den Blicken Fremder. Als Shiva nach Jahren zurückkam, ließ Ganesha den Fremden nicht ein. Shiva schlug ihm erzürnt den Kopf vom Leib. Seine Gemahlin war erbost und forderte von ihrem Gemahl, Ganesha wiederherzustellen.

  1. Doch sein Kopf fand sich nicht wieder;
  2. So versprach Shiva, ihm den Kopf des ersten Wesens zu geben, das ihm begegnete;
  3. Es war ein Elefant;
  4. “Die ganze Gestalt Ganeshas ist symbolisch aufzufassen;
  5. Sein großer Elefantenkopf bedeutet Intelligenz;

Und diese Intelligenz sollte so sein wie der Rüssel, nämlich gleichzeitig stark und sensibel. Der Elefantenrüssel kann einen Baum ausreißen und einen Grashalm zart aufheben vom Boden. Das bedeutet Unterscheidungsvermögen. Und dies ist ein ganz wichtiges Ziel in der indischen Philosophie: zu unterscheiden zwischen wichtig und unwichtig, gut und böse.

See also:  Welcher Schlüssel Für Welche Schraube?

Das repräsentiert Ganesha. ” Ganesha-Statuen gibt es aus Stein, Bronze, Elfenbein, Gips, Ton, ja sogar aus Pappmaché und Plastik. Meist sitzt der elefantenköpfige Gott auf einem Thron und trägt eine Krone.

Manchmal steht oder tanzt er auch. Damit Ganesha wie jeder andere Hindugott in seinem Abbild verehrt werden kann, wird dieses durch ein Ritual belebt. “Das ist die sogenannte ‘Augenöffnungszeremonie’, in der auch der Atem eingegeben wird. Und von diesem Moment an, nach dieser Zeremonie, sind die Gottheiten erst in den Figuren präsent.

  1. Und dann sind sie auch tatsächlich dort anwesend, und die Gläubigen können direkten Kontakt mit Ihnen aufnehmen;
  2. ” Ganesha wird an jedem vierten Tag nach dem Voll- oder Neumond rituell verehrt;
  3. In vielen Teilen Indiens ist dem populären Gott außerdem ein eigenes Fest gewidmet;

Es entstand in Pune, im Bundesstaat Maharashtra, vor 110 Jahren. Indiens Nationalheld Bal Gangadhar Tilak wollte alle Hindus in einem großen Volksfest einen und auf die Straße bringen. Als antibritische Aktion. Aber auch als Abgrenzung von den Muslimen. Seit 1893 wird das Fest gefeiert.

  • Der Religionswissenschaftler Johannes Beltz vom Museum Rietberg in Zürich war mehrmals in Pune mit der Kamera dabei;
  • “Das ist so, dass sich die Leute am Anfang eine Ganesha-Figur nach Hause holen, dass Ganesha-Figuren in Schreinen, in Festzelten aufgestellt werden, dass Ganesha für zehn Tage präsent ist;

Er ist für 10 Tage bei den Leuten zuhause und für zehn Tage in den Schreinen anzuschauen und anzubeten. Und am Ende des Festes gibt es eine große Abschlussprozession, einen großen Umzug, an dem die Ganesha-Figuren alle zu einem Gewässer gebracht werden und dort versenkt werden.

  • ” Was zu ziemlichen Umweltproblemen führt;
  • Ganze Städte Maharashtras leben davon, jährlich Hunderttausende von Kultfiguren herzustellen;
  • Beim Ganesha-Fest mischen sich Religion, Kommerz und politische Propaganda;

Die Festzelte erinnern Johannes Beltz an Schaubuden mit bewegten Figuren, Lichtreflexen und lauter Musik. Die Installationen behandeln meist Themen aus der Mythologie. Doch nicht nur. “Es gibt Kampagnen zur Alphabetisierung, es wird zum Impfen aufgerufen, politische Probleme mit Pakistan werden dargestellt, Gipfeltreffen zwischen indischen und pakistanischen Ministerpräsidenten, Atomraketentest, alles Mögliche, was irgendwo wichtig gewesen ist in Indien, kommt dann auf eine dieser Bühnen.

” Gestaltet werden die Szenen von Vereinen aus den einzelnen Stadtteilen. Natürlich versuchen auch politische Parteien, das Fest für ihre Kampagnen zu nutzen. Vor allem, wenn eine Wahl vor der Tür steht. Hindunationalisten feiern ihre Helden, werben für indische Zahnpasta oder lassen, wie nach dem pakistanisch-indischem Krieg auch schon mal Ganesha in Generalsuniform auf einem Panzer fahren.

” Und da zieht dann abends die Stadtbevölkerung von Pune von Schaubude zu Schaubude und schaut sich das an. Und das ist dann das große Event in diesem Jahr. Und am Ende des Festes werden die Ganeshas aus den Installationen herausgenommen, auf Festwagen gesetzt und alle zum Wasser gefahren und versenkt.

Was ist das Symbol des Hinduismus?

Aum – eine wichtige Silbe für die Schöpfung – Auf dem indischen Subkontinent gibt es nicht nur zahlreiche religionsphilosophische Konzepte, sondern mindestens genauso viele Symbole, die in Städten, Dörfern, Tempeln und im häuslichen Umfeld sichtbar sind.

Eines davon ist das Aum oder auch Om, wie es im Deutschen oft genannt wird. Diese Silbe ist der Name des Göttlichen und soll das erste Wort gewesen sein. Der Überlieferung nach ist Aum der Klang, aus dem das Universum entstanden ist.

Die Vibration der Silbe ließ den Schöpfungsakt beginnen. Viele der alten indischen Seher und Heiligen setzten Brahman, die Weltenseele, mit der Silbe Aum gleich.

Wie wird der Elefant verehrt?

Was Bedeutet Es Wenn Ein Elefant Zur Tür Schaut Elefanten werden in Indien seit je verehrt. In Jaipur gibt es sogar ein eigenes Fest für sie. Indische Herrscher wussten schon vor langer Zeit, dass sie Macht am besten auf dem Rücken eines Elefanten ausdrücken. Sie präsentierten sich ihren Untertanen auf Tieren, deren Stoßzähne in Gold und Silber funkelten und deren Körper von Samt und Seide glänzten.

  1. «Ein Elefant, der von einem König geritten wird, strahlt;
  2. Ein König, der auf dem Rücken eines Elefanten sitzt, ist eine Pracht», heißt es in einer Überlieferung;
  3. Heute ist der Tourist der König, und deshalb gibt es beim Elefanten-Festival in Jaipur (Rajasthan) statt Pomp nun Elefanten-Polo, Elefanten-Tauziehen und einen Schönheitswettbewerb der Dickhäuter;

Als Models treten Arbeitselefanten auf, die ansonsten die Besucher zum Fort Amber tragen, einer Ende des 16. Jahrhunderts gebauten Festung. Für das jährliche Fest werden die Elefanten in schönste Kostüme gekleidet und mit Stoffen und Schmuck herausgeputzt.

Im Frühjahr dieses Jahres reiste der Fotograf Charles Fréger nach Jaipur, um die Tiere aufzunehmen. Er war von ihnen fasziniert, von ihrer Kraft und ihrer starken Persönlichkeit. Aber dann wurde das Festival abgesagt – angeblich weil sich Tierschutzgruppen besorgt über die Behandlung der Elefanten geäußert hatten.

Der Elefant wird von den Indern seit langem verehrt. «Das hat sehr dabei geholfen, dieses Tier zu schützen», sagt Rachel Dwyer, eine Professorin für indische Kultur an der Universität von London. Sie hat die Kulturgeschichte der indischen Elefanten erforscht.

  1. Der elefantenköpfige hinduistische Gott Ganesha, der Hindernisse beiseiteräumt, wird noch immer vor jeder neuen Herausforderung um Hilfe gebeten;
  2. Die Dickhäuter gehören zur Aura von Tempeln;
  3. Und wer einer schönen Frau ein Kompliment machen möchte, sagt ihr, sie habe den Gang eines Elefanten;

Aber die Tiere sehen einer ungewissen Zukunft entgegen. Schätzungen zufolge werden 3500 bis 4000 Elefanten in Gefangenschaft gehalten. Suparna Baksi Ganguly, einem ehemaligen Mitglied der „Task Force on Elephants” zufolge, sind «fast alle Teil des illegalen Handels mit Wildtieren».

Die Elefanten der hier gezeigten Fotos leben in Hathi Gaon, einem Dorf bei Fort Amber. Es wurde eigens für die Tiere und ihre mahuts gebaut. Dort sind die Elefanten in geräumigen Ställen untergebracht, abends bekommen sie die Gelegenheit, in Teichen zu baden.

«Tradition hat keine Bedeutung, wenn sie in Leid und Ausbeutung endet», sagt Ganguly. «Aber kulturell empfinden alle Inder Liebe, Respekt und große Hingabe für den Elefanten. » (NG, Heft 9 / 2013, Seite(n) 138 bis 145).

Ist der Hinduismus eine Religion?

Hindus feiern Thaipusam Festival Quelle: dpa Der Hinduismus ist eine der großen Weltreligionen. Die Anhänger dieser Religion heißen Hindus. Auf der ganzen Welt gibt es über 800 Millionen Hindus. Seinen Ursprung hat der Hinduismus in Indien. Dort sind über 80 Prozent der Menschen Hindus. Im Hinduismus haben sich verschiedene Gruppen von Gläubigen zusammengetan, die nicht alle dasselbe glauben.