Welche Tresor Für Waffen?

Welche Tresor Für Waffen
Zukünftig unzulässig: Waffenschrank Klasse A und Klasse B nach VDMA 24992 – Bis zur Neuregelung des Waffengesetzes im Jahr 2017 waren in Deutschland auch Waffenschränke der Sicherheitsstufen A und B nach VDMA 24992 zugelassen. Wenn Sie bereits einen Waffenschrank Klasse A oder Klasse B haben, dürfen Sie diesen auch weiterhin für Ihre Waffen verwenden.

  1. Nur wenn Sie sich einen neuen Waffenschrank kaufen, muss dieser jetzt mindestens Widerstandsgrad 0 nach EN 1143-1 haben;
  2. Mit dieser Entscheidung hat der Gesetzgeber der Tatsache Rechnung getragen, dass die Bauvorschrift VDMA 24992, nach der die Waffenschränke Klasse A und B gebaut wurden, bereits zum 31;

12. 2003 vom herausgebenden VDMA zurückgezogen worden war, weil sie technisch veraltet war. Seitdem wurde die Einhaltung der Vorschrift auch nicht mehr vom VDMA überwacht. Das führte dazu, dass Waffenbesitzer, die sich z. 2008 einen Klasse A- oder Klasse B-Waffenschrank gekauft haben, nicht sicher sein konnten, ob er überhaupt der Bauvorschrift VDMA 24992 entsprach.

Welchen Tresor für Pistole?

Pistolenschrank , Kurzwaffenschrank Als Kurzwaffen gelten beispielsweise Pistolen oder Revolver. Kurzwaffen müssen in einem Waffenschrank mit Klasse 0 oder Klasse 1 aufbewahrt werden. Neben der Sicherheitsstufe muss auch das Gewicht des Waffenschranks für Kurzwaffen beachtet werden.

  1. Bei einem Gewicht unter 200 kg können gemäß DIN EN 1143-1 Klasse 0 nur bis zu 5 Waffen im Kurzwaffentresor aufbewahrt werden;
  2. Erreicht der Tresor jedoch das Mindestgewicht von 200 kg oder ist verankert, können bis zu 10 Schusswaffen in einem Kurzwaffentresor der Klasse 0 gesichert werden;

Möchte man mehr als 10 Kurzwaffen in einem Tresor aufbewahren, muss nach DIN 1143-1 ein Schrank mit Widerstandsgrad 1 gewählt werden. Eine Verankerung ist bei einem Kurzwaffentresor der Klasse 1 nicht vorgeschrieben!.

Welcher Tresor für Langwaffen?

Waffentresor EN 1143-1 Klasse 0 – Dem Gesetz nach dürfen in einem Waffentresor EN 1143-1 der Klasse 0 (auch als „Grad 0″ bezeichnet) Kurzwaffen, Langwaffen sowie Munition zusammen aufbewahrt werden – auch ohne räumliche Trennung. Diese Regelung wird im Waffengesetz (WaffG) und der Allgemeinen Waffengesetz-Verordnung geregelt.

      • In einem Waffentresor der Klasse 0 mit einem Gewicht unter 200 kg dürfen unbegrenzt Langwaffen, bis zu 5 Kurzwaffen sowie Munition gelagert werden.
      • In einem Waffentresor der Klasse 0 mit einem Gewicht über 200 kg dürfen unbegrenzt Langwaffen, bis zu 10 Kurzwaffen sowie Munition gelagert werden.

Wann muss ein Waffenschrank verankert werden?

Die Verankerung eines Waffenschrank in Rückwand oder Boden ist immer sinnvoll, ungeachtet der gesetzlichen Vorgaben. Dazu mehr später. Das Waffengesetz sieht in seinem Wortlaut keine Verankerungspflicht für Waffenschränke nach EN 1143-1 vor. Trotzdem muss der Waffenschrank natürlich vor Mitnahme gesichert sein, daher ist eine Verankerung von Waffenschränken immer empfohlen.

  1. Die Polizei empfiehlt eine Verankerung von Waffentresoren bis zu einem Gewicht von 1000 Kilogramm;
  2. Generell kann man sagen, dass eine Verankerung von Waffenschränken unter 200 Kilogramm zwar nicht im Wortlaut vorgeschrieben ist, aber so ausgelegt werden kann, da der Waffenschrank gegen Diebstahl gesichert sein muss;

Es gilt also: Kann der Schrank mit einfachen Mitteln wegbewegt werden sollte er verankert sein.

Welcher Tresor für Munition?

Für Munition, deren Erwerb nicht von der Erlaubnispflicht freigestellt ist, gelten gemäß § 36 WaffG und § 13 AWaffV in Deutschland folgende Aufbewahrungsvorschriften. Munition darf zusammen mit den Waffen in einem Tresor der Widerstandsklasse N/0 oder höher aufbewahrt werden.

Wie müssen Pistolen aufbewahrt werden?

Waffen aufbewahren Waffenschränke Vorschriften Gesetze deutsch

Gemäß § 13 Abs. 3 der AWaffV ist erlaubnispflichtige Munition mindestens in einem Stahlblechschrank ohne Klassifizierung mit Stangenriegelschloss oder einem gleichwertigen Behältnis zu verwahren. Grundsätzlich dürfen Schusswaffen gemäß § 36 Abs. 1 WaffG nur getrennt von der entsprechenden Munition aufbewahrt werden.

Welche Waffenschränke sind zulässig?

Änderung des Waffengesetzes tritt ab 6. Juli in Kraft (Quelle: Allmann/DJV) Das geänderte Waffengesetz ist am 6. Juli 2017 in Kraft getreten. Die Änderung des Waffengesetzes beinhaltet für Jäger hauptsächlich Änderungen zur Aufbewahrung. Schränke der Stufe A und B nach VDMA-Bauartbeschreibung sind ab jetzt beim Neukauf für die Aufbewahrung von erlaubnispflichtigen Waffen nicht mehr erlaubt.

  1. Für bereits registrierte A- und B-Schränke gilt allerdings ein unbeschränkter Bestandsschutz;
  2. Neu erworbene Standardschränke müssen ab sofort die Stufe 0 oder 1 aufweisen, die mindestens der Norm DIN/EN 1143-1 entspricht;

Der DJV hat mit Frank Göpper, Geschäftsführer des Forums Waffenrecht über die Details des geänderten Waffengesetzes gesprochen und Fragen von Jägern aufgegriffen. Wie schnell muss eine Waffe nach Erwerb gemäß §13 WaffG bei den Behörden gemeldet werden? Jäger müssen den Erwerb einer Waffe – egal ob auf Jagdschein oder Waffenbesitzkarte (WBK) – innerhalb von zwei Wochen bei den Behörden melden.

Hochgeladen am Mi. , 2017-07-05 19:13 Welche Änderungen ergeben sich für die Aufbewahrung von Schusswaffen? Der Neukauf von Schränken der Stufe A und B nach VDMA-Bauartbeschreibung für die Aufbewahrung von erlaubnispflichtigen Schusswaffen – also auch Jagdwaffen – ist ab dem 6.

Juli 2017 nicht mehr zulässig. Ab dann können Jäger für die Aufbewahrung ihrer Schusswaffen bei der Behörde nur noch Waffenschränke registrieren lassen, die mindestens der Norm DIN/EN 1143-1, Widerstandsgrad 0, entsprechen. Für Waffenschränke ab Stufe 0 und höher gilt weiterhin: Waffen und Munition müssen nicht getrennt aufbewahrt werden.

Der Gesetzgeber hat nun klargestellt, dass Waffen nur ungeladen gelagert werden dürfen, eine Reaktion auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes. Wie muss Munition zu Hause gelagert werden und in welchem Behältnis? Der Mindestaufbewahrungsstandard für erlaubnispflichtige Munition ist und bleibt das Stahlblechbehältnis ‎(Metallkassette) mit Schwenkriegelschloss.

Wie muss ich Waffen und Munition in einem Schrank der Klasse 0 oder 1 lagern? Ab 200 Kilogramm Gewicht dürfen in einem Schrank der Klasse 0 gemäß DIN/ EN 1143-1 unbegrenzt Langwaffen, bis zu 10 Kurzwaffen und Munition gelagert werden. Unter 200 Kilogramm Gewicht dürfen im Waffenschrank der Klasse 0 gemäß DIN/ EN 1143-1 unbegrenzt Langwaffen und bis zu 5 Kurzwaffen gelagert werden, ebenso Munition.

In einem Schrank der Klasse I und höher kann unabhängig vom Gewicht eine unbegrenzte Anzahl an Kurz- und Langwaffen gelagert werden. Eine Trennung von Munition und Waffen ist in einem Schrank der Klasse 0 gemäß DIN/ EN 1143-1 grundsätzlich nicht notwendig.

Ich besitze einen Waffenschrank der Klasse 0. Eine Befestigungsmöglichkeit gibt es nur im Schrankboden. Diese kann ich nicht nutzen, ohne die Isolierung zu beschädigen. Der Waffenschrank steht also frei ohne Befestigung. Ist das erlaubt? Eine weitere Verankerung eines Schrankes der Klasse 0 gemäß DIN/ EN 1143-1 ist unabhängig vom Gewicht gesetzlich nicht vorgeschrieben.

  1. Was passiert mit A- und B-Schränken, die vor Inkrafttreten des neuen Waffengesetzes erworben und von der Behörde eingetragen wurden? Für A- und B-Schränke gilt der Bestandsschutz;
  2. Sie können weiterhin unbeschränkt benutzt werden;
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Der jetzige Besitzer kann auch weitere Waffen hinzukaufen und diese in den bestehenden Schränken lagern. Wenn der Schrank nach den gesetzlichen Regelungen voll ist, muss bei Neukauf mindestens ein Schrank der Stufe 0 erworben werden. Folgende Lagerkapazitäten gelten für Schränke mit Bestandsschutz: Im A-Schrank dürfen bis zu 10 Langwaffen gelagert werden.

Beim B-Schrank gibt es keine Begrenzung für Langwaffen. Ein B-Schrank unter 200 Kilogramm Gewicht darf zudem 5 Kurzwaffen enthalten, ab 200 Kilogramm Gewicht 10 Kurzwaffen. Ist der B-Schrank weniger als 200 Kilogramm schwer, jedoch fest verankert, darf er auch 10 Kurzwaffen enthalten.

Kann ich jetzt noch einen gebrauchten, bei der Waffenbehörde eingetragenen A- oder B-Schrank für die Aufbewahrung meiner erlaubnispflichtigen Waffen erwerben? Die Besitzstandswahrung für A- und B-Schränke gemäß VDMA 24992 gilt für die „Aufrechterhaltung der bisherigen Nutzung” und grundsätzlich nicht bei Weitergabe an andere Besitzer.

  • Ein solcher Erwerb wäre also zur Waffenaufbewahrung nicht geeignet;
  • Wie ist das nun konkret mit dem Vererben von Waffenschränken der Klassen A und B? Waffenschränke der Klassen A und B gemäß VDMA 24992 dürfen zur Waffenaufbewahrung nicht vererbt werden und anschließend durch den oder die Erben nicht zur Waffenaufbewahrung (weiter-) genutzt werden;

Darf ein Familienmitglied, das nächstes Jahr den Jagdschein besteht und sich die erste Waffen zulegt, diese im vorhandenen legalen A- oder B-Schrank aufbewahren? Ja, das ist erlaubt. Die gemeinsame Aufbewahrung in häuslicher Gemeinschaft ist bei der Weiternutzung von A- und B-Schränken erlaubt, und selbst bei Versterben des heutigen Besitzers dürfen die späteren Mitaufbewahrer den Schrank weiternutzen.

Was muss ich tun, wenn der Waffenschrank zwar vor dem 6. Juli 2017 im Besitz war und genutzt wurde, aber bisher bei der Behörde noch nicht registriert ist? Grundsätzlich besitzen die bisher rechtmäßig genutzten Waffenschränke Bestandsschutz.

Man sollte nach Möglichkeit Belege (z. Kaufquittung) aufbewahren, um im Zweifelsfall belegen zu können, dass man den fraglichen Schrank bereits vor dem 6. Juli 2017 rechtmäßig genutzt hat. Eine weitere Möglichkeit ist auch, dies bei der Behörde anzuzeigen. Was ist bei bestehenden Waffenräumen zu beachten? Es gibt keine Änderungen.

Ein bestehender, behördlich abgenommener Waffenraum behält seine Gültigkeit. Was passiert, wenn ich Waffen falsch aufbewahre? Es gibt keine Änderungen. Wenn Waffen unzulässig aufbewahrt werden und dadurch die Gefahr des Abhandenkommens geschaffen wird, ist dies – bei Vorsatz – ein Straftatbestand.

Dies kann nach wie vor mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Besitzt jemand zum Beispiel mehrere Kurzwaffen, die ordnungsgemäß gelagert sind, hält jedoch eine Kurzwaffe zur Selbstverteidigung im Kleiderschrank zurück, so ist dies vorsätzlich unsachgemäße Lagerung.

Die fahrlässige Aufbewahrung ist kein Straftatbestand, sondern lediglich eine Ordnungswidrigkeit. Aber: Jeder, der seine Waffen und Munition fehlerhaft aufbewahrt, riskiert seine waffenrechtliche Zuverlässigkeit zu verlieren.

Was passiert, wenn ich eine Patrone in der Jackentasche vergesse? Die fahrlässige Aufbewahrung von Munition in einer Jackentasche ist zwar kein Straftatbestand, diese Fahrlässigkeit kann aber im Einzelfall auch zur waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit führen.

  • Wie sieht es mit der Aufbewahrung von Munition und Waffen in der Jagdhütte aus? Der bisher § 13 Abs;
  • 6 der Allgemeinen Waffengesetzverordnung (AWaffV) wird inhaltlich unverändert zum § 13 Abs;
  • 4 AWaffV: „In einem nicht dauernd bewohnten Gebäude dürfen nur bis zu drei Langwaffen, zu deren Erwerb und Besitz es einer Erlaubnis bedarf, aufbewahrt werden;

Die Aufbewahrung darf nur in einem mindestens der Norm DIN/EN 1143-1 Widerstandsgrad I entsprechenden Sicherheitsbehältnis erfolgen. Die zuständige Behörde kann Abweichungen in Bezug auf die Art oder Anzahl der aufbewahrten Waffen oder das Sicherheitsbehältnis auf Antrag zulassen.

  1. ” Es ändert sich dort also nichts;
  2. Was passiert bei einem Diebstahl von Waffen und Munition in der Jagdhütte während der Nacht, wenn alle schlafen? Wenn Waffen oder Munition abhanden gekommen sind, ist gemäß § 37 Abs;

2 WaffG unverzüglich (so schnell wie möglich) die zuständige Behörde darüber zu unterrichten. Verspätete Anzeigen bedeuten eine Ordnungswidrigkeit. Was ist bei einer Übernachtung in der Jagdhütte hinsichtlich Aufbewahrung von Waffen und Munition zu beachten (ein Waffenschrank ist in der Regel nicht vorhanden)? Hier kann keine pauschale Aussage getroffen werden; es gilt der ehemalige § 13 Abs.

  1. 11 AWaffV, der jetzt weitestgehend unverändert zu Abs;
  2. 9 wird;
  3. Lediglich statt „Absätze 1 bis 8″ werden zukünftig „Absätze 1 und 2″ stehen: „Bei der vorübergehenden Aufbewahrung von Waffen im Sinne des Absatzes 1 Satz 1 oder des Absatzes 2 oder von Munition außerhalb der Wohnung, insbesondere im Zusammenhang mit der Jagd oder dem sportlichen Schießen, hat der Verpflichtete die Waffen oder Munition unter angemessener Aufsicht aufzubewahren oder durch sonstige erforderliche Vorkehrungen gegen Abhandenkommen oder unbefugte Ansichnahme zu sichern, wenn die Aufbewahrung gemäß den Anforderungen der Absätze 1 bis 8 nicht möglich ist;
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” Schwerpunkt ist also die „angemessene Aufsicht”: Situationsbedingt muss alles vorgenommen werden, was sinnvoll möglich ist. In diesem Zusammenhang könnte das „Führen wesentlicher Teile” helfen (siehe Frage “Inwieweit kann ich wesentliche Teile einer Waffe erlaubnisfrei führen?”) Welche Änderungen ergeben sich für die Aufbewahrung von Blankwaffen und erlaubnisfreien Waffen? Für Blankwaffen und andere erlaubnisfreie Waffen, wie etwa Luftdruckgewehre, ergeben sich keine Änderungen.

  1. Allerdings stellt der Gesetzgeber deutlicher als zuvor klar, dass auch freie Waffen vor dem Zugriff durch Unberechtigte geschützt und entsprechend gelagert werden müssen;
  2. Die Lagerung sollte mindestens in einem abschließbaren Holzschrank oder einem abschließbaren Raum – etwa der Besenkammer – erfolgen;

Auch eine abschließbare Wandvorrichtung – etwa für Degen oder Schwert – ist geeignet. Eine Armbrust muss verschlossen gelagert werden, ein Bogen hingegen ist laut Waffenrecht keine Waffe. Verschlossen und ungeladen müssen auch Gas- und Signalwaffen gelagert werden.

  • Gibt es Änderungen bezüglich des Waffentransportes? Es gibt keine Änderungen bezüglich des Waffentransportes;
  • Es gilt weiterhin: Auf dem Weg zum Jagdrevier darf die Waffe nicht schussbereit (ungeladen) frei geführt werden;

Beim Transport – etwa zum Büchsenmacher oder zum Schießstand – darf die Waffe weder schussbereit noch zugriffsbereit sein und muss sich in einem verschlossenen Behältnis befinden. Für “nicht zugriffsbereit” gilt die Regel: Die Waffe darf nicht unmittelbar in Anschlag gebracht werden, also mit drei Handgriffen in drei Sekunden.

  1. Grundsätzlich empfehlenswert ist für den Transport ein separates Schloss am Waffenkoffer;
  2. Bei einer kurzfristigen Lagerung der Waffe – etwa in Hotel oder Gaststätte – kann künftig ein wesentliches Teil der Waffe, wie das Schloss oder der Vorderschaft, erlaubnisfrei geführt werden;

Die Vorteile: Wenn die Waffe abhanden kommt, ist sie nicht schießfähig. Potenzielle Diebe werden darüber hinaus durch eine unvollständige Waffe möglicherweise direkt abgeschreckt. Wie erfolgt der Transport von Waffen und Munition zum Schießstand? Waffen und Munition dürfen zum Schießstand nur „nicht schussbereit” (Waffen müssen ungeladen sein) und „nicht zugriffsbereit” transportiert werden.

  1. Nicht zugriffsbereit sind Waffen und Munition beispielsweise in einem verschlossenen Behältnis;
  2. Wie erfolgt der Transport von Waffen und Munition zur Jagd? Was ist dabei genau zu beachten? Auf dem Weg in das Jagdrevier entfällt die Verpflichtung, die Waffen „nicht zugriffsbereit” zu führen, also der Transport im verschlossenen Behältnis;

Die Waffen müssen lediglich ungeladen sein. Für den Transport der Munition gibt es keine weiteren Bestimmungen. Wie erfolgt der Transport von Munition und Pulver für Wiederlader vom Büchsenmacher nach Hause? Für den privaten Gebrauch können folgende Gesamtmengen, ohne die Voraussetzungen eines Gefahrguttransportes zu erfüllen, im PKW (nicht pro Person) transportiert werden: 3 Kilogramm Schwarzpulver oder 50 Kilogramm Munition (Bruttomasse).

  1. Der Transport hat in “handelsüblicher” Verpackung zu erfolgen;
  2. Was ist, wenn ich Munition bei einem Händler bestelle und diese dann per DHL (oder ähnlich) geliefert wird;
  3. Bin ich für Missstände beim Transport verantwortlich? Die Verantwortung für den ordnungsgemäßen Transport von Waffen und Munition trägt gemäß § 34 Abs;

1 S. 3 u. 4 der Versender: Werden sie zur gewerbsmäßigen Beförderung überlassen, müssen die ordnungsgemäße Beförderung sichergestellt und Vorkehrungen gegen ein Abhandenkommen getroffen sein. Munition darf gewerbsmäßig nur in verschlossenen Packungen überlassen werden.

Inwieweit kann ich wesentliche Teile einer Waffe erlaubnisfrei führen? Bei Aufenthalt in Hotels oder Gasthöfen kann ein wesentliches Teil der Waffe, wie etwa das Schloss, erlaubnisfrei geführt werden. Bei Abhandenkommen der Waffe wäre diese nicht vollständig und somit nicht einsatzbereit.

Dies zielt darauf ab, dass ein Dieb eine nicht schießfähige Waffe möglicherweise eher zurücklässt. Welche neuen Besitzverbote gibt es? Es gibt ein neues Besitzverbot für Geschosse mit Leuchtspur-, Spreng- und Brandsätzen und Hartkern. Bisher war nur die entsprechende Munition verboten.

Diese sind für Jäger nicht relevant, höchstens für Sammler. Hartkerngeschosse sind Geschosse mit einer Brinellhärte über 400 HB. Bei Besitz von den genannten Geschossen und Munition riskiert der Legalwaffenbesitzer, seine waffenrechtliche Zuverlässigkeit zu verlieren.

Wie genau sieht die neue Amnestie-Regelung für illegale Waffen aus? Ab dem 6. Juli 2017 ist die straffreie Abgabe verbotener Gegenstände – etwa Hartkerngeschosse – und nicht rechtmäßig besessener Waffen für ein Jahr bei der zuständigen Behörde möglich. Kriegswaffen und Kriegswaffenmunition, wie etwa Granatwerfer oder Granatwerfer-Munition, sind von der Amnestie ausgenommen.

Weitere Infos zum Forum Waffenrecht:
Das Forum Waffenrecht hat sich zum Ziel gesetzt, den legalen Waffenbesitz insgesamt zu verteidigen. Es geht darum, an der Gestaltung nationaler und internationaler Gesetze mitzuwirken, die die notwendigen Regelungen für die innere Sicherheit enthalten, ohne dabei die legalen Waffenbesitzer unnötig zu beschränken. Mitglieder sind Verbände, Unternehmen und Einzelpersonen.

In welchen Fällen ist eine Verfassungsschutzabfrage vor Erteilung einer waffenrechtlichen Erlaubnis notwendig? Zwingend notwendig ist sie gar nicht. Lediglich bei Personen, die dem Verfassungsschutz als Gefährder bekannt sind, werden die Daten des nationalen Waffenregisters gegengeprüft und dann die Waffen- oder Jagdbehörde in Kenntnis gesetzt.

Jetzt Mitglied werden: ww. fwr. de/mitgliedschaft/aufnahmeantraege/

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Welchen Tresor für Jagdwaffen?

Zukünftig unzulässig: Waffenschrank Klasse A und Klasse B nach VDMA 24992 – Bis zur Neuregelung des Waffengesetzes im Jahr 2017 waren in Deutschland auch Waffenschränke der Sicherheitsstufen A und B nach VDMA 24992 zugelassen. Wenn Sie bereits einen Waffenschrank Klasse A oder Klasse B haben, dürfen Sie diesen auch weiterhin für Ihre Waffen verwenden.

  1. Nur wenn Sie sich einen neuen Waffenschrank kaufen, muss dieser jetzt mindestens Widerstandsgrad 0 nach EN 1143-1 haben;
  2. Mit dieser Entscheidung hat der Gesetzgeber der Tatsache Rechnung getragen, dass die Bauvorschrift VDMA 24992, nach der die Waffenschränke Klasse A und B gebaut wurden, bereits zum 31;

12. 2003 vom herausgebenden VDMA zurückgezogen worden war, weil sie technisch veraltet war. Seitdem wurde die Einhaltung der Vorschrift auch nicht mehr vom VDMA überwacht. Das führte dazu, dass Waffenbesitzer, die sich z. 2008 einen Klasse A- oder Klasse B-Waffenschrank gekauft haben, nicht sicher sein konnten, ob er überhaupt der Bauvorschrift VDMA 24992 entsprach.

Welchen Waffenschrank brauche ich als Sportschütze?

Aktuelles Waffengesetz: Ab dem 07. Juli 2017 erworbene Waffenschränke müssen die Sicherheitsstufe 0 oder besser 1 nach der Norm EN1143-1 erfüllen. Diese Waffenschränke sind zertifiziert und haben auf der Innenseite der Waffenschranktüre eine Plakette angebracht, die Ihnen diese Eigenschaft garantiert und dokumentiert.

Oftmals wird von den lokalen Waffenbehörden ein Foto dieser Plakette und eine Rechnungskopie über den Waffenschrankkauf erbeten. Es kann zu einer Aufbewahrungsschau bei Ihnen zu Hause kommen. Waffenschänke der Stufe A und B haben noch Bestandsschutz und können aktuell weiter genutzt werden, für einen Neuerwerb sind diese Widerstandsgrade nicht mehr zugelassen.

Die Stufe A ist hierbei ein einwandiger und die Stufe B ein doppelwandiger Waffensafe.

Widerstandsgrad Anzahl Kurzwaffen Anzahl Langwaffen Versicherbar
Klasse 0 (unter 200 Kg) bis zu 5 Stck. unbegrenzt bis 40. 000,– Euro privat
Klasse 0 (über 200 Kg) bis zu 10 Stck. unbegrenzt bis 40. 000,– Euro privat
Klasse 1 unbegrenzt unbegrenzt bis 65. 000,– Euro privat

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Welche Sicherheitsstufe muss ein Waffenschrank haben?

Im deutschen Waffengesetz ist geregelt, dass bestimmte Waffen in einem Waffenschrank verwahrt werden müssen, der mindestens dem Widerstandsgrad N (0) nach EN 1143-1 entspricht. Vom Gesetzgeber als gleichwertig bezeichnet werden Waffenschränke der Sicherheitsstufe B nach VDMA 24992.

  1. Dies wird sich laut Beschluss des Bunderats vom 2;
  2. Juni 2017 jedoch ändern; dann werden bei Neukäufen A- und B-Waffenschränke nicht mehr anerkannt;
  3. Damit berücksichtigt das Gesetz, dass Waffenschränke der Sicherheitsstufen A und B bei weitem nicht so massiv konstruiert sind wie Waffenschränke mit Widerstandsgrad N (0) nach EN 1143-1 oder höher;

In Waffenschränken nach EN 1143-1 dürfen auch Kurzwaffen, Langwaffen und Munition gemeinsam aufbewahrt werden. Zudem wurde die Bauvorschrift VDMA 24992, nach der Waffenschränke der Sicherheitsstufen A und B gebaut werden, vom herausgebenden VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) bereits zum 31.

Wo darf ich einen Waffenschrank aufstellen?

Gedanken für das Einfamilienhaus (dauerhaft bewohntes Gebäude): Am besten stellen Sie den Waffenschrank, geschützt vor Blicken fremder Personen, im Keller auf. Ebenfalls kann der Waffenschrank hier schwer von möglichen Einbrechern die Treppe hoch transportiert und somit entwendet werden.

Falls Kinder im Haus sind, sollten Sie den Waffenschrank aus der Reichweite der Kinder aufstellen. Der Besitzer des Waffenschrankes sollte dafür sorgen, dass mir er und weitere erwerbsberechtigte Personen Zugriff auf die Waffen haben.

Gedanken für das Mehrfamilienhaus (dauerhaft bewohntes Gebäude): Hier empfiehlt sich auf jeden Fall vorab das Gespräch mit der lokalen Waffenbehörde. Ob ein Aufstellort im Keller infrage kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Der hier für Sie sichere Weg ist Ihre Wohnung, da Sie hier dauerhaft wohnen und anwesend sind.

Falls etwas mit Ihren Waffen passieren sollte, sind Sie in der Beweislast vorschriftsgemäß und dem Waffengesetz entsprechend gehandelt zu haben. Falls Sie darüber hinaus Mieter in der Wohnung sind, greift die Überlegung einen Klasse 1 Schrank zu wählen, da Sie hier keine Verankerung vornehmen müssen.

Unbewohnte Orte: Hierzu zählen Jagdhütten, Schützenheime, Keller, Garagen und weitere. Sie sollten hier auf jeden Fall vorab die zuständigen Waffenbehörde konsultieren und die Sachlage abklären. Wichtig ist hier ein Gespräch mit der entsprechenden Versicherung.

  • In der Regel muss der Waffenschrank hier die Sicherheitsstufe 1 nach EN 1143-1 aufweisen;
  • Trotz der maximalen Klasse 1 dürfen Sie nur maximal 3 Langwaffen und keinerlei Kurzwaffen oder Munition in dem Schrank aufbewahren;

Warum ist das so? Ganz einfach die Einbruchwahrscheinlichkeit an den genannten Ausnahmeorten wird höher bewertet und Sie werden einen Einbruch kaum bemerken und somit nicht schnell melden können. So wird ausgeschlossen, dass Diebe nicht an die gefährlicheren Kurzwaffen oder die passende Munition kommen.

Wie viel Munition darf man in Deutschland besitzen?

Änderung des Waffengesetzes –

    Nach den neuen Regelungen in § 36 WaffG  zur Aufbewahrung wird es zukünftig nicht mehr ausreichen, Waffen in Behältnissen der Sicherheitsstufe A und B nach VDMA 24992 (Stand Mai 1995) aufzubewahren. Dennoch wird es für die meisten Waffenbesitzer nicht erforderlich sein, neue Behältnisse anzuschaffen. Denn für Waffenschränke, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Gesetzesänderung den alten gesetzlichen Anforderungen entsprochen haben, gilt eine Besitzstandswahrung.

    Sie dürfen also auch weiterhin verwendet werden. Anders ist dies nur dann, wenn das Behältnis nach Inkrafttreten der Gesetzesnovelle den Besitzer gewechselt hat. Das bedeutet beispielsweise, dass zukünftig in Erbfällen die Waffenschränke nicht übernommen werden können und die Erben sich gegebenenfalls neue Sicherheitsbehältnisse anschaffen müssten.

    Werden Sicherheitsbehältnisse nach Inkrafttreten der Gesetzesnovelle erworben, gelten zukünftig folgende Bestimmungen: Erlaubnisfreie Waffen oder Munition sind mindestens in einem verschlossenen Behältnis aufzubewahren. Für erlaubnispflichtige Munition wird jedenfalls ein Stahlblechbehältnis ohne Klassifizierung mit Schwenkriegelschloss oder einer gleichwertigen Verschlussvorrichtung oder ein gleichwertiges Behältnis benötigt.

    Eine unbegrenzte Anzahl von Langwaffen und insgesamt bis zu fünf Kurzwaffen und Munition können in einem Sicherheitsbehältnis aufbewahrt werden, das mindestens der Norm DIN/EN 1143-1 Widerstandsgrad 0 (unter 200 Kilogramm) entspricht.

    Sofern dieses Behältnis 200 oder mehr Kilogramm schwer ist, können darin eine unbegrenzte Anzahl von Langwaffen und bis zu zehn Kurzwaffen und Munition aufbewahrt werden. Schließlich kann eine unbegrenzte Anzahl von Lang- und Kurzwaffen sowie Munition in einem Sicherheitsbehältnis aufbewahrt werden, das mindestens der Norm DIN/EN 1143-1 Widerstandsgrad I entspricht.