Wer Schrieb Das Lied Macht Hoch Die Tür?

Wer Schrieb Das Lied Macht Hoch Die Tür
Macht hoch die Tür

‘Macht hoch die Tür’
Text by Georg Weissel
Language German
Melody by Johann Stobäus Johann Anastasius Freylinghausen
Composed 1623 1704

Nog 4 rijen.

Woher kommt das Lied Macht hoch die Tür?

2:27 „Macht hoch die Tür”, heute übliche Melodie (Halle 1704) Macht hoch die Tür im Freylinghausenschen Gesangbuch, 17. Auflage 1734 Macht hoch die Tür ; fünfstimmiger Satz von Max Reger Macht hoch die Tür, die Tor macht weit ist ein in Ostpreußen entstandenes Kirchenlied aus dem 17. Jahrhundert. Es gehört sowohl in der evangelischen Kirche ( Evangelisches Gesangbuch Nr. 1 ), in der römisch-katholischen Kirche ( Gotteslob Nr. 218; Gotteslob alt Nr. 107 ), in der Neuapostolischen Kirche , als auch in vielen evangelischen Freikirchen ( FL Nr.

179, MG Nr. 233) zu den bekanntesten und beliebtesten Adventsliedern und wurde auch in andere Sprachen übersetzt, beispielsweise im Jahre 1853 von Catherine Winkworth ins Englische unter dem Titel Lift up your heads, ye mighty gates.

Der Text stammt von Georg Weissel (1590–1635) und wurde 1623 anlässlich der Einweihung der (evangelischen) Altroßgärter Kirche in Königsberg verfasst. Die heute mit dem Text verbundene Melodie fand sich erstmals im Freylinghausen’schen Gesangbuch (1704).

Ist Macht hoch die Tür ein adventslied?

Wer Schrieb Das Lied Macht Hoch Die Tür Macht hoch die Tür’, die Tor’ macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit, ein König aller Königreich’; ein Heiland aller Welt zugleich, der Heil und Segen mit sich bringt; derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Schöpfer reich von Rat. Er ist gerecht, ein Helfer wert, Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, sein Königskron’ ist Heiligkeit, sein Zepter ist Barmherzigkeit; all uns’re Not zum End’ er bringt, derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, mein Heiland groß von Tat.

O wohl dem Land, o wohl der Stadt, so diesen König bei sich hat! Wohl allen Herzen insgemein, da dieser König ziehet ein! Er ist die rechte Freudensonn’, bringt mit sich lauter Freud’ und Wonn’. Gelobet sei mein Gott, mein Tröster früh und spat.

Macht hoch die Tür’, die Tor’ macht weit, eu’r Herz zum Tempel zubereit’t. Die Zweiglein der Gottseligkeit steckt auf mit Andacht, Lust und Freud’; so kommt der König auch zu euch, ja Heil und Leben mit zugleich. Gelobet sei mein Gott, voll Rat, voll Tat, voll Gnad’, Komm, o mein Heiland Jesu Christ, meins Herzens Tür dir offen ist. Das Adventlied Macht hoch die Tür’, die Tor’ macht weit dichtete der evangelischer Pfarrer und Kirchenliederdichter Georg Weissel (1590-1635) anlässlich der Einweihung der neu errichteten Altroßgärtner Kirche, die am 2. Advent 1623 stattfand. Gedruckt wurde das Lied jedoch erstmals 1642 in der Sammlung »Werk Preußische Fest-Lieder auf das ganze Jahr für 5–8 Stimmen« mit einem 5-stimmigen Chorsatz (SSATB) von Johann Stobäus (1580–1646), der sich jedoch nicht durchsetzen konnte.

Ach zieh mit deiner Gnade ein; dein Freundlichkeit auch uns erschein. Dein Heilger Geist uns führ und leit den Weg zur ewgen Seligkeit. Dem Namen dein, o Herr, sei ewig Preis und Ehr. Ebenso wenig die weiteren Melodien, die in den nachfolgenden Jahrzehnten komponiert wurden.

Die heute gesungene wird dem Theologe Johann Anastasius Freylinghausen (1670–1739) zugeschrieben, der sie im Jahre 1704 in seinem »Geistreiches Gesang-Buch« veröffentlichte. Die schwungvolle Melodie im Dreiertakt (6/4) ersetzte schnell die alte Melodie und verhalf dem Lied zu seiner großen Bekanntheit.

  1. Die kraftvolle und gleichzeitig volkstümlich anmutende Melodie untermauerte Weissels Aufforderung »Macht hoch die Tür’, die Tor’ macht weit« so geschickt, daß Jung und Alt diese Melodie gleichermaßen leicht singen können;

Die Kombination einer Viertelnote mit einer halben auf Textstellen wie »Macht hoch«, »die Tür« und »es kommt«, verleiht dem Lied gleich auf den ersten beiden Zeilen einen Schwung bei dem das Mitsingen einfach Spaß macht. Macht hoch die Tür’, die Tor’ macht weit gehört heute zu den bekanntesten und beliebtesten Adventsliedern und das nicht nur in Deutschland bzw.

dem deutschsprachigen Raum. Bereits im Jahr 1853 wurde das Lied von Catherine Winkworth unter dem Titel Lift up your heads, ye mighty gates ins Englische übersetzt. Weitere Sprachen sollten folgen. In die evangelischen Gesangsbücher wurde Macht hoch die Tür’, die Tor’ macht weit jedoch erst Mitte des 19.

See also:  Locke And Key Wie Viele Schlüssel?

Jahrhunderts häufiger aufgenommen. Doch die Popularität dieses Adventsliedes ist ungebrochen und so wurde es im 20. Jahrhundert in das Kernrepertoire der (evangelischen) Gesangsbücher aufgenommen. 1938 erschien es in der Sammlung »Kirchenlied« und mit einiger Verzögerung dann auch in katholische Bücher. .

Wer steckt wirklich hinter Wikipedia?

Betrieben wird die Wikipedia von der Wikimedia Foundation (WMF), einer Non-Profit-Organisation mit Sitz in San Francisco (USA).

Was bedeutet CH in der Schweiz?

CH steht für Confoederatio Helvetica. Dies ist der offizielle lateinische Name der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Die Bezeichnung führte man nach der Schaffung des Bundesstaates ein. Um keine der vier Amtssprachen zu bevorzugen, lautet das Landeskennzeichen der Schweiz deshalb CH. Wer Schrieb Das Lied Macht Hoch Die Tür

  • zum Seitenanfang
  • Seite drucken

Was heißt auf Deutsch guess what?

Forumsdiskussionen, die den Suchbegriff enthalten – Guess what? Letzter Beitrag: 11 Jun. 09, 19:47 rate mal what is the correct translation for “guess what”? some of my american friends ask … 8 Antworten Rate mal! – Guess what! Letzter Beitrag: 19 Dez. 05, 10:17 Kann man das so übersetzen? 3 Antworten you will never guess what though Letzter Beitrag: 05 Jan. 09, 10:36 you will never guess what though Was kann das heißen? 2 Antworten Guess what we’re having for breakfast Letzter Beitrag: 03 Jul. 08, 15:15 ‘Guess what we’re having for breakfast’ ‘Rate mal was wir fuer Frühstück haben’ 4 Antworten Can you guess what the word for 2005 was? Letzter Beitrag: 13 Jan. 06, 14:48 A fun list that you all might enjoy with a word for each year. 9 Antworten hey – guess what. now iam living in the nice Bavaria. can you guess the city ? Letzter Beitrag: 09 Sep. 10, 23:46 Hey. wiss du was. Jetzt wohne ich gerade in schöne Bayern. kannst du die stadt vermüten ? … 2 Antworten guess Letzter Beitrag: 19 Mai 08, 13:35 ‘Guess who has a job’ ‘Rate mal, wer ein Job hat’ ‘Vermute mal, wer ein Job hat’ Are both… 7 Antworten guess Letzter Beitrag: 15 Okt. 15, 19:51 So guess what Hallo, was heißt das? Danke! 5 Antworten double-guess Letzter Beitrag: 21 Sep. 20, 14:09 Based on the information they collect on us, companies can double-guess what we want and des… 3 Antworten buest guess Letzter Beitrag: 16 Mai 08, 02:38 If you are not sure what the words are, either enter your best guess or click the reload but… 2 Antworten Mehr

.

Kann man Wikipedia vertrauen?

Ist Wikipedia also eine glaubwürdige Quelle? – Viele Beiträge der freien Internet-Enzyklopädie sind gut belegt, mehrfach auf Qualität geprüft und im Gegensatz zu gebundenen Lexika in Teilen sogar tagesaktuell. Als absolut verlässliche Quelle kann Wikipedia aber auch 20 Jahre nach der Gründung nicht gelten, da Manipulationen möglich sind und nicht immer sofort entdeckt werden.

Wie viele Russen leben in Deutschland Wikipedia?

Russen in anderen Staaten der Welt –

Land Anzahl der russischen Einwohner Bemerkung
  Australien 60. 200 Russen und Russischstämmige
  Argentinien 150. 000 Russen und Russischstämmige
  Brasilien 422. 000 Russen und Russischstämmige
  Volksrepublik China 15. 609 anerkannte Minderheit
  Deutschland 195. 310 Staatsbürger Russlands, ohne ca. 3,5 Millionen Russlanddeutsche und ethnische Russen mit deutscher Staatsangehörigkeit
Finnland 28. 210 0,4 %
  Frankreich 115. 000
  Israel 1. 000. 000 Russischsprachige (15 %)
  Kanada 558. 850 Russen und Russischstämmige
  Paraguay 55. 000 Russen und Russischstämmige
  Rumänien 30. 000 (0,2 %), hauptsächlich Lipowaner
  Türkei 20. 000
  Vereinigtes Königreich 100. 000
  Vereinigte Staaten 3. 073. 214 dazu 5,1–6 Millionen Russischstämmige

In Deutschland lebten Ende 2006 187. 514 Staatsbürger der Russischen Föderation, davon waren fast 60 % Frauen. 679 nahmen 2006 die deutsche Staatsbürgerschaft an. Man schätzt, dass 5,1–6 Millionen Einwohner der USA russischstämmig sind. Besonders erwähnenswert ist hier Alaska , das ursprünglich Teil des Russischen Reichs war, bis es 1867 an die USA verkauft wurde. In der Hochzeit der Kolonie lebten 40. 000 Russen in Alaska, hauptsächlich auf den Aleuten. Hier findet sich immer noch eine kleine orthodoxe Minderheit.

  • Laut der Volkszählung von 2000 nennen aber nur 1;
  • 706;
  • 242 US-Amerikaner Russisch als ihre Alltagssprache;
  • Größere Gruppen von Russian-Americans leben in New York, Los Angeles, Chicago, Philadelphia, San Francisco und Boston;

Etwa 20 % der russischsprechenden US-Amerikaner sind Juden. Etwa 80 % der russischsprechenden US-Amerikaner sind nicht in den USA geboren. Man geht davon aus, dass zwischen 1990 und 2000 mehr als eine halbe Million Einwanderer aus Nachfolgestaaten der Sowjetunion sich in den USA niederließen.

2,6 Millionen Russen lebten im Jahr 2000 in den USA. Aus der früheren Sowjetunion sind über eine Million jüdische Einwanderer nach Israel gekommen, davon alleine in der Zeit von 1989 bis 1999 mehr als 750.

000. Heute geht man davon aus, dass etwa eine Million Israelis Russisch sprechen. Inwieweit man sie als Russen bezeichnen kann, ist Ansichtssache. In der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten werden Juden als eigene Volksgruppe gezählt, obwohl die weite Mehrheit Russisch als Muttersprache spricht.

  1. In Rumänien leben die russischsprachigen Lipowaner;
  2. In der Volksrepublik China sind die Russen (俄罗斯族) als offizielle Minderheit anerkannt, die dort schon seit Generationen existiert;
  3. Hier leben sie im Norden von Xinjiang , der inneren Mongolei und in Heilongjiang;

Seit dem Ende der Sowjetunion gibt es erneut größere Einwanderungsbewegungen, sowohl von Russen nach China, als auch von Chinesen nach Russland.

Warum braucht Wikipedia so viel Geld?

Wikimedia hat Geld Laut eigener Aussage visiert Wikimedia 25 Millionen Dollar in dem lukrativen Spendenmonat an, damit die Website weiter ‘am Netz sein kann und wachsen kann’.

Was sind die Nachteile von Wikipedia?

Problematik an Wikipedia – Der Große Nachteil an, um sowie in Wikipedia liegt darin das die Plagiatsproblematik zur Sprache in vieler Munde kommt. Software die Plagiate entlarven sollen (sollten) sind oft nicht funktionsfähig genug, zu finden was nötig sowie brauchbar wäre um aufzudecken.

Was ist der Unterschied zwischen Wikipedia und Wikipedia?

Wikipedia ist somit das internationale Projekt; Wikimedia ist der Sammelbegriff für die Organisationen hinter der Wikipedia und ihren Schwesterprojekten. Was ist der Unterschied zwischen Wikimedia Deutschland und der Wikimedia Fördergesellschaft? Wikimedia ist die gemeinnützige Organisation hinter Wikipedia.

Wie teuer ist die Nutzung von Wikipedia?

SPIEGEL ONLINE: Seit rund zwei Wochen gibt es hartnäckige Gerüchte, der Wikipedia könne mittelfristig das Geld ausgehen. Steht die Wikipedia vor dem Aus? Arne Klempert: Wikipedia steht definitiv nicht vor dem Aus. Das Gerücht entstand durch eine Fehlinterpretation eines Bloggers und wurde anschließend von anderen Weblogs und klassischen Medien ungeprüft weiterverbreitet.

Der wahre Kern ist, dass die finanziellen Reserven der Wikimedia Foundation nicht sehr komfortabel sind und sie deshalb fortlaufend auf Spenden angewiesen ist. Dieses Schicksal teilt Wikimedia jedoch mit vielen anderen spendenfinanzierten Organisationen.

SPIEGEL ONLINE: Das Gerücht klingt auch deshalb plausibel, weil Sie inzwischen wahrscheinlich enorme technische Kosten bewältigen müssen. Was kostet die Wikipedia wirklich? Mathias Schindler: Der Betrieb der Wikipedia kostet im Moment etwa 75. 000 Dollar im Monat.

Das sind hauptsächlich die Betriebskosten für die rund 350 Server und die Gehälter für die zehn Angestellten. Wenn man das in Relation zur Größe der Website setzt – nach verschiedenen Statistiken zählt Wikipedia mittlerweile zu den zehn am stärksten genutzten Internetangeboten der Welt – sind diese Kosten extrem niedrig.

Klempert: Durch das nach wie vor enorme Wachstum der Wikipedia werden diese Betriebskosten in Zukunft jedoch weiter steigen. Auch werden wir weiter in den Ausbau der technischen Infrastruktur investieren müssen, um die steigenden Besucherzahlen bewältigen zu können.

  • SPIEGEL ONLINE: Entscheidend ist doch, ob das Spendenaufkommen reicht oder nicht;
  • Wie sieht das in Deutschland aus: Was für Kosten stehen hier was für Einnahmen gegenüber? Klempert: Das lässt sich nicht genau beziffern, denn verlässliche Statistiken nach Ländern gibt es weder für die Kosten, noch für die Einnahmen;

Schindler: Die Wikipedia ist nach Sprachen, nicht nach Ländern sortiert. Der Betrieb aller Sprachen wird durch die Foundation geleistet, eine Aufsplittung der Kosten nach Ländern ist daher nicht möglich und damit auch keine Rechnung, ob nun beispielsweise die Deutschen mehr spenden, als sie “kosten”.

Klempert: Unserer Einschätzung nach nimmt Deutschland aber gemessen an der Einwohnerzahl sowohl bei den Nutzern als auch bei den Spenden einen Spitzenplatz ein. Das macht sich auch organisatorisch bemerkbar.

So ist Wikimedia Deutschland nach wie vor die mit Abstand stärkste nationale Sektion von Wikimedia. Allein im vergangenen Jahr konnte der gemeinnützige Verein für rund 60. 000 Euro Hardware anschaffen, die den Zugriff auf die Wikipedia beschleunigt und das Hauptrechenzentrum in Florida entlastet.

SPIEGEL ONLINE: Sie finanzieren sich bisher vornehmlich aus Spenden. Ist das ein Modell, das mittelfristig wirklich tragfähig ist? Schindler: Alle unsere Zahlen sagen ja. Denn die Ursache für die steigenden Kosten sind steigende Zugriffszahlen.

Jeder zusätzliche Besucher ist aber natürlich auch ein potentieller Spender. Auf dieser Grundlage wächst Wikimedia jetzt seit der Übertragung des Projektes an die Wikimedia Foundation im Jahre 2003. Mit professionellerem Fundraising lässt sich dieses Finanzierungsmodell sogar sehr wahrscheinlich noch deutlich verbessern.

  1. Dazu gehört auch, dass wir noch deutlicher darauf hinweisen müssen, dass Wikimedia im Gegensatz zu allen anderen Websites vergleichbarer Größe von einer gemeinnützigen Organisation betrieben wird;
  2. SPIEGEL ONLINE: Wären alternative Finanzierungswege denkbar? Klempert: Es gibt für uns keine Alternativen zur Finanzierung durch Spenden;

Natürlich sind Ergänzungen denkbar, um neben den Spenden noch Mittel aus anderen Quellen zu erhalten, beispielsweise durch Lizenzen zur Nutzung des Namens und des Logos. Einen weitgehenden Wechsel auf ein anderes Finanzierungsmodell halte ich aber für ausgeschlossen.

Denn das würde dieses außergewöhnliche Projekt in seinen Grundfesten erschüttern. Schindler: Wikimedia ist nicht zufällig eine gemeinnützige Organisation, sondern aus Prinzip. Ohne den Einsatz zigtausender Freiwilliger wäre Wikipedia auch heute noch eine leere Website.

Und es ist nur schwer vorstellbar, dass Menschen so viel Energie in ein Projekt investieren würden, das als Wirtschaftsunternehmen geführt wird. SPIEGEL ONLINE: Aber wäre es nicht nahe liegend, den enormen Publikumserfolg der Wikipedia über eine Werbevermarktung zu Geld zu machen? Klempert: Es gibt keine Pläne zur Einführung von Werbung, auch nicht als Ergänzung zur Spendenfinanzierung.

  • Das Thema wird zwar seit Jahren immer wieder von Dritten als Patentrezept angeführt, von uns aber seit jeher abgelehnt;
  • Schindler: Auch schon Werbung in sehr dezenter Form könnte gefährliche Folgen haben;

Sie könnte zu einer Verringerung der Spendenbereitschaft führen und damit mehr Werbung erforderlich machen. Am Ende hätten wir dann die Abhängigkeit von der Spendenbereitschaft der Öffentlichkeit nur durch die Abhängigkeit von der Werbewirtschaft ersetzt.

Wie funktioniert ein Wiki?

Wikipedia wird – wie schon angedeutet – nicht von einer Firma oder bezahlten Autoren erstellt und gepflegt, sondern von Freiwilligen. Wikipedia ist dabei nur eine von vielen so genannten Wikis, wenn auch sicherlich die bekannteste. Wiki Seiten basieren auf dem Prinzip, dass sie schnell und direkt im Browser verändert werden können.

Und zwar von jeder Person, welche diese Seite aufruft. Wenn Sie erst einmal einige Artikel aufgerufen haben werden Sie bemerken, dass bei vielen die Möglichkeit besteht, den Inhalt zu bearbeiten. Sie erkennen dies daran, dass oben oder in den Textabschnitten selbst die Möglichkeit zu “Seite bearbeiten” oder “Bearbeiten” erscheint.

Wenn Sie nun bei einer Bearbeitung mitmachen möchten, zum Beispiel um Ergänzungen einzufügen oder Fehler zu korrigieren, dann klicken Sie einfach die Bearbeitung an. Es wird dann ein Editor erscheinen und schon können Sie den Artikel bearbeiten und abspeichern. Das bedeutet selbstverständlich, dass der Artikel dann auch so abgespeichert wird, wie Sie ihn verändert haben. Damit sind wir auch bei einem der Problempunkte von Wikipedia angelangt. Nämlich, dass jeder Internetnutzer Artikel verändern kann. Das Wikipedia Projekt ist sich dem bewusst und nimmt dazu auch klar Stellung. http://de. wikipedia. org/wiki/Wikipedia#Kritik_und_Probleme Bei einer stattlichen Anzahl von Seiten ist daher die Möglichkeit einer Veränderung eingeschränkt oder gesperrt.