Welche Schlüssel Gehören Zu Einer Generalhauptschlüsselanlage?

Welche Schlüssel Gehören Zu Einer Generalhauptschlüsselanlage
Die Generalhauptschlüsselanlage (GHS) steht an erster Stelle in der Schlüsselhierarchie. Hier existiert ein Generalhauptschlüssel, dieser schließt alle in der Schließanlage befindlichen Profilzylinder. Darunter gliedern sich – je nach Bedarf- Hauptschlüssel (HS), Gruppenschlüssel (GS) und Einzelschlüssel (ES).

Was gehört zu einer Schließanlage?

Das Wichtigste in Kürze: –

  • Komplexe Schließpläne erstellen mit einer Schließanlage
  • Vier Arten von Schließanlagen: Zentralschlossanlage, Hauptschlüsselanlage, Zentral-Hauptschlüsselanlage, General-Hauptschlüsselanlage
  • Schließanlagentypen sind mit mechanischen und elektronischen Systemen umsetzbar
  • Sicherheit der Schließanlage mit elektronischen Komponenten erhöhen

Als Schließanlage bezeichnet man eine Kombination von Schließzylindern und die zugehörigen Schlüssel. Sie sind innerhalb des Schließsystems aufeinander abgestimmt, sodass Schlüssel zu mehr oder weniger Türen Zugang gewähren können als andere des Systems. Welche Schließanlage passt zu Ihrer Immobilie? Finden Sie es in wenigen Schritten heraus mit unserem Entscheidungsbaum! Hier geht’s zum Download:  .

Was ist ein GHS Schlüssel?

Dieser Schlüssel wird oft auch Generalhauptschlüssel ( GHS – Schlüssel ) oder auch Hauptschlüssel genannt. Der Generalhauptschlüssel nimmt die ranghöchste Position einer Schließanlage ein und schließt jeden Zylinder der Generalhauptschlüsselanlage.

Was ist ein gruppenschlüssel?

Gruppenschlüssel – In einer Generalhauptschlüsselanlage (GHS-Anlage) werden übergeordnete Schlüssel als Gruppenschlüssel bezeichnet. Ein Gruppenschlüssel ist innerhalb einer Generalhauptschlüsselanlage ein übergeordneter Schlüssel zu einem bestimmten Bereich (Schließ-Gruppe).

Was ist eine Hauptschließanlage?

Schließanlagen allgemein Gemäß DIN 18252: 1999-05 ist eine Schließanlage eine Kombination von Schließzylindern und zugehörigen Schlüsseln unterschiedlicher Schließungen und/oder unterschiedlicher Schlüsselprofilen, die miteinander im Bezug stehen. Grundsätzlich kann zwischen

  • Zentralschließanlagen,
  • Hauptschlüsselanlagen und
  • Generalschlüsselanlagen unterschieden werden.

Zentralschließanlagen/Zentralschlüsselanlagen Eine Zentralschlüsselanlage ist eine Schließanlage, bei der mehrere unterschiedliche Einzelschlüssel einen oder mehrere Zentralschließzylinder schließen. Sie werden beispielsweise in Mehrfamilienhäusern eingesetzt. In von allen Hausbewohnern gemeinsam benutzten Türen (Haustür, Hoftür oder Kellereingangstür) werden gleichschließende Schließzylinder eingebaut. Die Bewohner können mit dem Wohnungsschlüssel die Wohnungsabschlusstür und die mit den Zentralschließzylindern ausgestatteten gemeinsam benutzten Türen öffnen.

Kein Hausbewohner kann jedoch mit seinem Schlüssel in die Wohnung eines anderen gelangen. Auch Garagen, Speicherräume oder Briefkästen können in eine Zentralschließanlage einbezogen werden. Hauptschließanlagen/Hauptschlüsselanlagen Eine Hauptschlüsselanlage ist eine Schließanlage, bei der ein Hauptschlüssel alle in der Schließanlage vorhandenen Schließzylinder schließen kann.

Sie werden beispielsweise in industriellen und gewerblichen Betrieben eingesetzt. General-Hauptschließanlagen/General-Hauptschlüsselanlagen Eine Generalhauptschlüsselanlage ist eine Hauptschlüsselanlage, deren Funktion mit Hilfe von Generalschlüsseln, Hauptgruppenschlüsseln oder Gruppenschlüsseln gegenüber einer Hauptschlüsselanlage erweitert wurde.

Was ist eine zentral Hauptschlüsselanlage?

Zentral Hauptschlüssel Anlage (ZHS-Anlage) Eine Zentral Hauptschlüssel Anlage ist eine Schließanlage, bei der die hauptsächlich gemeinschaftlich genutzten Zentralzylinder unterschiedliche Berechtigungen aufweisen, also nicht von allen Nutzern mitgeschlossen werden können.

Was ist eine Z Schließung?

Zentralschließ – Anlage (Z – Anlage) Als Zentralschließ-Anlagen werden die Schließanlagen bezeichnet, bei denen die zum Zylinder (Wohnung, Büro o. ) gehörenden Schlüssel auch einen oder mehrere zentrale Zylinder (Hauseingang, Nebeneingang, Hoftor) schließen. Beispiel Welche Schlüssel Gehören Zu Einer Generalhauptschlüsselanlage Folgende Schließungen sind auf dem 1. Bild zu erkennen:

  • Schlüssel S. 1 bis S. 10 schließen die dazu gehörigen Zylinder (Türen) Pos. 3 – Pos. 10
  • zusätzlich schließen diese Schlüssel auch die zentralen Bereiche: Haustür und Kellertür
  • Schlüssel S. 1 schließt nur die Zentral-Zylinder
  • die Anzahl der jeweiligen Schlüssel spielt dabei keine Rolle

2. Beispiel: Z – Anlage mit technischen Hauptschlüssel Welche Schlüssel Gehören Zu Einer Generalhauptschlüsselanlage Folgende Schließungen sind auf dem 2. Bild zu erkennen:

  • zusätzlich zu den Schlüsseln im 1. Beispiel gibt es noch einen besonderen Schlüssel, den technischen Hauptschlüssel
  • dieser darf nur die zentralen und technischen Bereiche schließen, nicht aber die Wohnungen oder Büros

Was bedeutet Schließung 1?

Beispiel Werden mehrere Zylinder (im Bild alle Zylinder) mit nur einem Schlüssel (S. 1) geschlossen, spricht man von einer Gleichschließung (die Zylinder haben alle den gleichen inneren Code). Die Anzahl der Schlüssel (im Beispiel Schlüssel S. 1) spielt dabei keine Rolle. Welche Schlüssel Gehören Zu Einer Generalhauptschlüsselanlage 2. Beispiel In diesem Beispiel sehen Sie mehrere Gleichschließungen. Diese werden jeweils nur durch einen Schlüssel geschlossen. Sie funktionieren völlig unabhängig voneinander. Für jede Gleichschließung gibt es nur einen Schlüssel. Die jeweilige Anzahl der Schlüssel (im Beispiel S. Welche Schlüssel Gehören Zu Einer Generalhauptschlüsselanlage.

Wie funktioniert ein Universal Schlüssel?

Wie funktioniert ein Generalschlüssel? – Die Schlösser einer Schließanlage haben verschiedene Schlüsselprofile. Diese passen zu den Rippen und Nuten am Schlüssel. Auch die Schlüssellöcher (in der Fachsprache Schlüsselkanäle) haben verschiedene Formen. Damit kann ein normaler Schlüssel nur in das für ihn passende Schloss eingeführt werden und dieses schließen.

Manchmal sind es auch zwei oder drei Schlösser, nämlich die eigene Wohnung sowie die Haus- und die Kellertür. Letztere sind mit einem Zentralzylinder ausgestattet, damit alle Schlüssel hineinpassen. Ein Generalschlüssel hat für die betreffende Schließanlage so schmale Längs-Nuten und -Rippen, dass er in jeden Schlüsselkanal der Anlage hineinpasst.

Das Prinzip ist sehr alt, es wurde schon bei den historischen Buntbartschlössern angewendet. Zu den unterschiedliche Schlüssel- und Schlüssellochprofilen kommen in den Schließzylindern noch die Zuhaltungsstifte (in Europa meistens fünf oder sechs Paare).

Der Generalschlüssel wiederum funktioniert durch eine Teilung der Sperrstifte, die zu den Zuhaltungsstiften gehören. Diese Stifte hält der Generalschlüssel so in Position, dass ihre Unterteilung auf der Trennlinie liegt, die sich zwischen dem Zylindergehäuse und dem Zylinderkern ergibt.

Damit kann der Kern mit einem Generalschlüssel immer gedreht werden.

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Wie funktioniert die Schließanlage?

Mechanische Schließanlagen – Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Schließanlagen : die mechanische und die digitale Schließanlage. Bei einer mechanischen Schließanlage erfolgt der Zutritt zu verschiedenen Räumen durch einen handelsüblichen Schlüssel.

Je nach Bedarf können Ihre Mitarbeiter Zutritt zu allen Räumen des gesamten Gebäudes oder nur zu denen einer bestimmten Abteilung erhalten – und das mit nur einem Schlüssel. Eine ideale Schließanlage macht eine Einteilung der Berechtigungen also möglich, ohne eine Vielzahl an Schlüsseln ausgeben zu müssen.

Wie das funktioniert? Durch die Verwendung von unterschiedlichen Schlüsselprofilen und Zylindern wird jeder Schlüssel für bestimmte Zylinder definiert. Dadurch ergibt sich jedoch ein Nachteil: Mechanische Schließanlagen lassen sich im Nachhinein meist nur durch aufwendige Umbauarbeiten anpassen.

Ist eine Schließanlage Gebäudebestandteil?

Haufe. de Shop Akademie Service & Support Die Entscheidung, ob gewisse Bestandteile im Sinne des BGB dennoch als Betriebsvorrichtungen einzustufen sind, richtet sich danach,

  • ob die betreffenden Gebäudebestandteile der Benutzung des Gebäudes dienen oder
  • ob sie in einer engen Beziehung zum Betrieb stehen.

Betriebsvorrichtungen sind sie nur dann, wenn das Gewerbe unmittelbar mit ihnen betrieben wird. Bauten im Inneren von großen Werkshallen wie Meisterbüros sind dem Gebäude zuzuordnen. Dagegen kann es sich bei Spritzboxen in Karosseriewerken und bei Transformatorenräumen um Betriebsvorrichtungen handeln. Grundsätzlich sind Verstärkungen von Fundamenten, Mauern und Decken dem Gebäude zuzurechnen. Betriebsvorrichtungen sind

  • Einzelfundamente für Maschinen,
  • Arbeits-, Bedienungs- und Beschickungsbühnen sowie Galerien aller Art, die ausschließlich zur Bedienung und Wartung von Maschinen und Apparaten bestimmt sind. Bei Aufzügen ist folgendermaßen zu unterscheiden:
    • Aufzüge und ähnliche Anlagen, die der Benutzung von Gebäuden zur Bewältigung des üblichen Publikumsverkehrs dienen, sind dem Gebäude zuzurechnen.
    • Typische Lastenaufzüge sind in gewerblich genutzten Gebäuden als Betriebsvorrichtungen einzuordnen.

Als Gebäudeteile gelten:

  • Be- und Entlüftungsanlagen,
  • Klimaanlagen,
  • Warmwasseranlagen,
  • Müllschluckanlagen,
  • Sammelheizungsanlagen,
  • Beleuchtungsanlagen,
  • Elektroinstallationen.

In diesen Fällen handelt es sich allerdings dann um Betriebsvorrichtungen, wenn diese Anlagen überwiegend einem Betriebsvorgang dienen. Zu diesen, dem Betriebsvorgang dienenden Betriebsvorrichtungen zählen

  • Klimaanlagen in Chemiefaserfabriken,
  • Tabakfabriken oder Reinräume,
  • Spezialbeleuchtungsanlagen beispielsweise in Schaufenstern,
  • besondere, auf Betriebsvorgänge ausgerichtete, Kraftstromanlagen.

Be- und Entwässerungsanlagen sind in der Regel Gebäudebestandteile. Dienen sie allerdings einem Betriebsvorgang wie Autowaschhallen, Brauereien, Molkereien usw. , handelt es sich um Betriebsvorrichtungen. Ebenfalls als Betriebsvorrichtungen gelten die Bäder in Kur- oder Krankenhäusern. Außerdem hat der BFH mit Urteil vom 28.

2014 eingehend zur Abgrenzung von Bauwerken zu Betriebsvorrichtungen Stellung genommen. Im entschiedenen Fall ging es um den Einbau einer Entrauchungsanlage. Danach sind in das Bauwerk eingebaute Anlagen nur dann Bestandteile des Bauwerks, wenn sie für Konstruktion, Bestand, Erhaltung und Benutzbarkeit des Bauwerks von wesentlicher Bedeutung sind.

Die Anlage muss hierfür eine Funktion für das Bauwerk selbst haben. Dient die Anlage demgegenüber eigenen Zwecken, indem sie z. durch Stromerzeugung eine Einnahmequelle verschaffen soll, ist sie kein Bauwerksbestandteil. Nicht zu den Bauwerksbestandteilen gehören danach Betriebsvorrichtungen.

Sie dienen gegenüber dem Bauwerk einem eigenständigen Zweck. Sie haben keine Funktion für das Bauwerk, sondern sind dort lediglich untergebracht. Ihr Einbau führt zu keiner Änderung des Bauwerks. Im entschiedenen Fall behandelte der BFH die Entrauchungsanlage als Betriebsvorrichtung.

In der Praxis hat dieses Urteil jedoch für einige Verwirrung gesorgt. Denn bei der Erbringung von Bauleistungen stellte sich die Frage, ob diese an einem Bauwerk oder an einer Betriebsvorrichtung erbracht wurden. Diese Frage war kaum zu lösen. Daher hat das BMF reagiert und festgestellt, dass der Begriff “Bauwerk” wie bisher weit auszulegen ist und insbesondere fest installierte Betriebsvorrichtungen zu den Bauwerken zählen.

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Das o. BFH-Urteil wendet die Finanzverwaltung nicht an. Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Haufe Finance Office Premium. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Haufe Finance Office Premium 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.

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Welches Schließsystem für Einfamilienhaus?

Und wie steht es mit der Sicherheit? – Grundsätzlich sind digitale Schließanlagen für das Einfamilienhaus sicherer als Systeme mit klassischen Metallschlüsseln. Das gilt insbesondere für den Fall, dass individuelle Zutrittsrechte geregelt werden sollen.

Digitale Systeme erlauben ein Erteilen und wieder Entziehen von Zutrittsrechten quasi in Echtzeit. Bei Bedarf ist es auch möglich, zeitlich begrenzte Zutrittsrechte zu gewähren, zum Beispiel für die Reinigungsfirma, die ausschließlich dienstags zwischen 9 und 16 Uhr Zutritt zu Immobilie erhalten soll.

Außerhalb dieser Zeiten hat keine Person der Reinigungsfirma Zutritt zum Gebäude. Der größte Zugewinn an Sicherheit entstammt der Tatsache, dass Metallschlüssel nicht erforderlich sind und demnach ihr Verlust keine Sicherheitslücke entstehen lässt. Ein digitaler Schlüssel lässt sich auch aus der Ferne deaktivieren und stellt ab diesem Moment kein Gefahrenpotential mehr dar.

  1. Allerdings gibt es bei digitalen Schließanlagen auch Faktoren, die unter bestimmten Bedingungen Sicherheitsrisiken entstehen lassen;
  2. Ein solcher Fall ist ein eventueller Stromausfall, der die Schließanlage funktionsuntüchtig macht;

Ein Lösungsansatz ist zudem ein Backupsystem auf der Basis von Metallschlüsseln. Besser ist es, die Schließanlage mit einer Ausfallsicherung zu versehen, in der Regel eine Notstromanlage oder die Akku-Pufferung, die bei Stromausfall die lückenlose Versorgung garantiert.

Ist eine Schließanlage Gebäudebestandteil?

Haufe. de Shop Akademie Service & Support Die Entscheidung, ob gewisse Bestandteile im Sinne des BGB dennoch als Betriebsvorrichtungen einzustufen sind, richtet sich danach,

  • ob die betreffenden Gebäudebestandteile der Benutzung des Gebäudes dienen oder
  • ob sie in einer engen Beziehung zum Betrieb stehen.

Betriebsvorrichtungen sind sie nur dann, wenn das Gewerbe unmittelbar mit ihnen betrieben wird. Bauten im Inneren von großen Werkshallen wie Meisterbüros sind dem Gebäude zuzuordnen. Dagegen kann es sich bei Spritzboxen in Karosseriewerken und bei Transformatorenräumen um Betriebsvorrichtungen handeln. Grundsätzlich sind Verstärkungen von Fundamenten, Mauern und Decken dem Gebäude zuzurechnen. Betriebsvorrichtungen sind

  • Einzelfundamente für Maschinen,
  • Arbeits-, Bedienungs- und Beschickungsbühnen sowie Galerien aller Art, die ausschließlich zur Bedienung und Wartung von Maschinen und Apparaten bestimmt sind. Bei Aufzügen ist folgendermaßen zu unterscheiden:
    • Aufzüge und ähnliche Anlagen, die der Benutzung von Gebäuden zur Bewältigung des üblichen Publikumsverkehrs dienen, sind dem Gebäude zuzurechnen.
    • Typische Lastenaufzüge sind in gewerblich genutzten Gebäuden als Betriebsvorrichtungen einzuordnen.

Als Gebäudeteile gelten:

  • Be- und Entlüftungsanlagen,
  • Klimaanlagen,
  • Warmwasseranlagen,
  • Müllschluckanlagen,
  • Sammelheizungsanlagen,
  • Beleuchtungsanlagen,
  • Elektroinstallationen.

In diesen Fällen handelt es sich allerdings dann um Betriebsvorrichtungen, wenn diese Anlagen überwiegend einem Betriebsvorgang dienen. Zu diesen, dem Betriebsvorgang dienenden Betriebsvorrichtungen zählen

  • Klimaanlagen in Chemiefaserfabriken,
  • Tabakfabriken oder Reinräume,
  • Spezialbeleuchtungsanlagen beispielsweise in Schaufenstern,
  • besondere, auf Betriebsvorgänge ausgerichtete, Kraftstromanlagen.

Be- und Entwässerungsanlagen sind in der Regel Gebäudebestandteile. Dienen sie allerdings einem Betriebsvorgang wie Autowaschhallen, Brauereien, Molkereien usw. , handelt es sich um Betriebsvorrichtungen. Ebenfalls als Betriebsvorrichtungen gelten die Bäder in Kur- oder Krankenhäusern. Außerdem hat der BFH mit Urteil vom 28.

2014 eingehend zur Abgrenzung von Bauwerken zu Betriebsvorrichtungen Stellung genommen. Im entschiedenen Fall ging es um den Einbau einer Entrauchungsanlage. Danach sind in das Bauwerk eingebaute Anlagen nur dann Bestandteile des Bauwerks, wenn sie für Konstruktion, Bestand, Erhaltung und Benutzbarkeit des Bauwerks von wesentlicher Bedeutung sind.

Die Anlage muss hierfür eine Funktion für das Bauwerk selbst haben. Dient die Anlage demgegenüber eigenen Zwecken, indem sie z. durch Stromerzeugung eine Einnahmequelle verschaffen soll, ist sie kein Bauwerksbestandteil. Nicht zu den Bauwerksbestandteilen gehören danach Betriebsvorrichtungen.

  • Sie dienen gegenüber dem Bauwerk einem eigenständigen Zweck;
  • Sie haben keine Funktion für das Bauwerk, sondern sind dort lediglich untergebracht;
  • Ihr Einbau führt zu keiner Änderung des Bauwerks;
  • Im entschiedenen Fall behandelte der BFH die Entrauchungsanlage als Betriebsvorrichtung;

In der Praxis hat dieses Urteil jedoch für einige Verwirrung gesorgt. Denn bei der Erbringung von Bauleistungen stellte sich die Frage, ob diese an einem Bauwerk oder an einer Betriebsvorrichtung erbracht wurden. Diese Frage war kaum zu lösen. Daher hat das BMF reagiert und festgestellt, dass der Begriff “Bauwerk” wie bisher weit auszulegen ist und insbesondere fest installierte Betriebsvorrichtungen zu den Bauwerken zählen.

Das o. BFH-Urteil wendet die Finanzverwaltung nicht an. Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Haufe Finance Office Premium. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Haufe Finance Office Premium 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.

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Wie funktioniert die Schließanlage?

Mechanische Schließanlagen – Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Schließanlagen : die mechanische und die digitale Schließanlage. Bei einer mechanischen Schließanlage erfolgt der Zutritt zu verschiedenen Räumen durch einen handelsüblichen Schlüssel.

Je nach Bedarf können Ihre Mitarbeiter Zutritt zu allen Räumen des gesamten Gebäudes oder nur zu denen einer bestimmten Abteilung erhalten – und das mit nur einem Schlüssel. Eine ideale Schließanlage macht eine Einteilung der Berechtigungen also möglich, ohne eine Vielzahl an Schlüsseln ausgeben zu müssen.

Wie das funktioniert? Durch die Verwendung von unterschiedlichen Schlüsselprofilen und Zylindern wird jeder Schlüssel für bestimmte Zylinder definiert. Dadurch ergibt sich jedoch ein Nachteil: Mechanische Schließanlagen lassen sich im Nachhinein meist nur durch aufwendige Umbauarbeiten anpassen.

Was ist eine Einzel Schließanlage?

Grundtypen [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ] – Schließanlagen werden in folgende Grundtypen unterschieden: Gleichschließende Anlagen Gleichschließend oder gleichsperrend heißt, dass mehrere baugleiche Schlösser mit nur einem Schlüssel geschlossen werden können.

So sind zum Beispiel bei den meisten Autos alle Schlösser gleichschließend. Das heißt, dass man mit nur einem einzigen Schlüssel alle Türen, das Zündschloss, den Tankdeckel und den Kofferraum auf- bzw. zuschließen kann.

So können auch verschiedene Schlösser wie Vorhängeschlösser, Türschlösser und Schrankschlösser gleichschließend angefertigt sein (siehe Einheitsschloss ). Im engeren Sinne zählt eine Gleichschließung nicht zu den Schließanlagen. Zentralschlossanlagen Zentralschlossanlagen (kurz Z-Anlagen) bestehen aus einem oder mehreren Zentralschlössern, die von allen Schlüsseln der Anlage geschlossen werden können.

Neben den Zentralschließungen bestehen Einzelschließungen, die ihrerseits nur vom zugehörigen Schlüssel geschlossen werden können, und nicht von den anderen Schlüsseln der Anlage. Ob ein Schlüssel eine spezifische oder mehrere Schlösser schließen kann, hängt von seinen Einschnittwerten ab.

Typische Zentralschließanlagen finden sich in Mietshäusern. Dort sind der Haupteingang und beispielsweise der Kellerzugang als Zentralzylinder ausgelegt. Alle Schlüssel der Anlage können diese Zylinder betätigen. Die Wohnungstüren sind Einzelschließungen. Hauptschlüsselanlagen Hauptschlüsselanlagen (kurz HS-Anlagen) sind hierarchisch aufgebaute Systeme.

  1. Es gibt einen oder mehrere übergeordnete Schlüssel, die Hauptschlüssel, die in allen Zylindern der Anlage schließen;
  2. Die Einzelschlüssel hingegen können nur diejenigen Schließzylinder schließen, für die sie angefertigt wurden;

Hauptschlüsselanlagen werden beispielsweise in Schulen eingesetzt. Die Schlüssel der Klassenräume können hier beispielsweise nicht den Haupteingang schließen, während die übergeordneten Schlüssel jedoch bei allen Türen der Anlage passen. Zentral-Hauptschlüsselanlagen Zentral-Hauptschlüsselanlagen (kurz Z/HS-Anlagen), auch kombinierte Hauptschlüssel-Zentralschloßanlagen (KHZ), sind Schließanlagen, die die Eigenschaften von Zentralschlossanlagen und Hauptschlüsselanlagen vereinen.

  1. Alle Einzelschlüssel schließen ein Zentralschloss, es gibt aber auch einen Hauptschlüssel, der alle Schließzylinder schließt;
  2. Anwendungsbeispiel ist ein Hotel , in dem die Gästeschlüssel das jeweilige Zimmer und die Haustüre schließen, der Zimmerservice hat einen Hauptschlüssel, der alle Schließzylinder schließt;

General-Hauptschlüsselanlagen General-Hauptschlüsselanlagen (kurz GHS-Anlagen) sind erweiterte Hauptschlüsselanlagen mit zusätzlichen Hierarchiestufen. Es gibt Einzelschließungen, die in Gruppen zusammengefasst werden. Diesen Gruppen werden Schlüssel zugewiesen.

  1. Ein Gruppenschlüssel schließt mehrere Einzelschließungen;
  2. Mehrere Gruppen werden in Hauptgruppen zusammengefasst;
  3. Hauptgruppenschlüssel schließen Einzelschließungen aus mehreren Gruppen;
  4. Der Generalhauptschlüssel, kurz oft Generalschlüssel , schließt alle Zylinder der Anlage;

Wenn es sich um eine große Schließanlage mit sehr vielen Hierarchieebenen handelt, werden gelegentlich die Schlüssel der 2. Hierarchieebene als Hauptschlüssel bezeichnet, ebenso verwendet man Obergruppenschlüssel und Untergruppenschlüssel für die Ebenen darunter.

Welche Funktionen erfüllen Schließanlagen?

Mit einer mechanischen Schließanlage haben Sie Ihre Schlüssel und Zutrittsrechte immer unter Kontrolle. Sie können einen schnellen Zugang zu allen Räumen auf dem Gelände gewähren. Mehrere Zylinder mit der gleichen Permutation können mit demselben Schlüssel geöffnet werden.