Was Bedeutet Wpa Schlüssel?

Was Bedeutet Wpa Schlüssel
Was bedeutet WPA? Was ist ein WPA-Schlüssel? – Was Bedeutet Wpa Schlüssel Was bedeutet bei einem WPA-Schlüssel die Sicherheit? WPA steht für Wi-Fi Protected Access (“geschützter Zugang”) und ist eine Methode zur Verschlüsselung von WLANs , also drahtlosen Netzwerken. Die Verschlüsselung durch WPA soll verhindern, dass Unbefugte in das Netzwerk eindringen. Sein Vorgänger WEP ( „Wired Equivalent Privacy” ) galt aufgrund verschiedener Schwachstellen als unsicher und sollte ab 2013 durch WPA abgelöst werden. Die beiden Verschlüsselungsmethoden sind ähnlich aufgebaut.

Doch anders als WEP bietet WPA dynamische Schlüssel und sorgt deshalb für eine höhere Sicherheit. In einem durch WPA geschützten WLAN wird der Teilnehmer entweder durch einen pre-shared key oder das spezielle Extensible Authentication Protocol authentifiziert, wobei pre-shared key häufig in kleinen Heimnetzwerken und Extensible Authentication Protocol überwiegend in größeren Netzwerken vorkommen.

Ein WPA-Kennwort sollte stark genug sein, da Angreifer durch eine so genannte Brute Force Attack ein schwaches WPA-Passwort leicht knacken können. Ein starkes Passwort sollte demnach lang sein und aus wahllos zusammengesetzten Zeichen bestehen , wobei Zeichen Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten sein können.

  1. Es ist davon abzuraten, reale Wörter für den WPA-Kennschlüssel zu verwenden, da in dem Fall der WPA-Schlüssel leichter zu knacken ist;
  2. Der Nachfolger von WPA ist WPA2, welches lange als unknackbar galt;

Im Jahr 2011 haben Sicherheitsexperten dies jedoch widerlegt.

Was versteht man unter WPA?

WPA (Wi-Fi Protected Access) ist ein Security-Standard für Anwender, deren Computer mit einer Wi-Fi-Funkverbindung ausgestattet ist. Es ist eine Verbesserung des ursprünglichen Security-Standards für Wi-Fi, WEP (Wired Equivalent Privacy), das als nicht mehr sicher gilt. Mittlerweile gilt nur noch WPA2 als sicher und WPA. Das ältere WEP ist knackbar. WPA hat fortschrittlichere Datenverschlüsselung als WEP implementiert und bietet Authentifizierung für Anwender.

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Die Authentifizierung bei WEP gilt als nicht ausreichend. Selbst bei Heimanwendern ist WPA2 Standard und jeder Heim- Router wird per Voreinstellung mit WPA2 als Verschlüsselung ausgeliefert. In Unternehmensumgebung wäre alles andere als der Einsatz von WPA2 sehr nachlässig, weil man in diesem Fall leicht Opfer eines Lauschangriffs werden kann.

Die Verschlüsselungsmethode von WPA ist TKIP (Temporary Key Integrity Protocol). TKIP adressiert die Schwachstellen von WEP. Es beinhaltet zum Beispiel eine Mischfunktion auf Pro-Pakete-Basis. Weiterhin ist eine Integritätsprüfung für Nachrichten vorhanden, ein erweiterter Initialisierungsvektor und ein Mechanismus zu Schlüsselerneuerung.

WPA bringt starke Anwenderauthentifizierung mit, die auf 802. 1x und EAP (Extensible Authentication Protocol) basiert. WPA hängt von einem zentralen Authentifizierungsserver wie zum Beispiel RADIUS (Remote Authentication Dial-In User Service) ab, um Anwender authentifizieren zu können.

WPA ist ein Teilsatz von IEEE 802. 11i (manchmal auch als WPA2 bezeichnet) und damit kompatibel. Wie bereits erwähnt, gilt nur noch WPA2 als sicher. WPA2 lässt sich derzeit nur mit sogenannten Brute-Force-Angriffen knacken. Deshalb sollten Sie sicherstellen, ein ausreichend langes und komplexes Passwort zu verwenden.

  1. Früher konnte man diverse Access Points so konfigurieren, dass sie sowohl WEP als auch WPA bedienten;
  2. Das war wichtig, da nicht alle Geräte WPA implementiert hatten;
  3. Es führte allerdings auch dazu, dass die gesamte Sicherheit auf dem Niveau von WEP war;

Bei modernen Geräten und Umgebungen gibt es keine Entschuldigung mehr dafür, noch WEP einzusetzen. Gerade Heim-Router bieten eigentlich alle die Möglichkeit von WPA2-PSK (Wi-Fi Protected Access 2 with Pre-Shared Key) an. In diesem Fall meldet sich das Client-Gerät mithilfe eines Passworts am drahtlosen Netzwerk an.

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Wie komme ich an den Netzwerksicherheitsschlüssel?

WLAN-Passwort ändern – Der voreingestellte Netzwerkschlüssel ist meist eine lange Ziffernfolge. Sie können diesen Zugangscode auch ändern, um ein Passwort zu nutzen, das Sie sich leichter merken können. Stellen Sie aber in jedem Fall sicher, dass Sie ein sicheres Passwort nutzen.

Welcher WPA Schlüssel ist der sicherste?

WEP, WPA, WPA2 und WPA3: Was ist am besten? – Wenn es darum geht, sich zwischen den WLAN-Sicherheitsprotokollen WEP, WPA, WPA2 und WPA3 zu entscheiden, sind sich Experten einig, dass WPA3 die beste Wahl für die Wi-Fi-Sicherheit ist. Als aktuellstes WLAN-Verschlüsselungsprotokoll ist WPA3 optimal.

Allerdings unterstützen nicht alle APs WPA3. In diesem Fall ist die nächstbeste Option WPA2, das heute im Unternehmensbereich weit verbreitet ist. Zum jetzigen Zeitpunkt sollte niemand mehr das ursprüngliche WLAN-Sicherheitsprotokoll (WEP) oder sogar seinen unmittelbaren Nachfolger (WPA) verwenden, da beide veraltet sind und drahtlose Netzwerke extrem anfällig für Bedrohungen von außen machen.

Netzwerkadministratoren sollten jeden WLAN-AP oder Router , der WEP oder WPA unterstützt, durch ein neueres Gerät ersetzen, das mit WPA2 oder WPA3 kompatibel ist.