Warum Legt Katze Maus Vor Die Tür?

Warum Legt Katze Maus Vor Die Tür
Warum bringen Katze Mäuse von Streifzügen mit – legen Katzen wirklich Geschenke vor die Tür? – Kaum bekommen Katzen Ausgang, bringen sie ihren Besitzern ein unliebsames Mitbringsel mit: Mäuse, Vögel oder Frösche – manchmal noch lebendig und manchmal eben auch schon völlig zerfleischt.

  1. Seit Jahren hält sich der Irrglaube, dass Katzen ihren Besitzern aka „Fütterer-und-Dosenöffner” auf diese Weise etwas zurückgeben wollen;
  2. Schließlich werden die Samtpfötchen ja Tag ein Tag aus mit Katzenmilch, köstlichem Nassfutter und Leckereien verwöhnt;

Und im Krankheitsfall liebevoll gepflegt – darum sorgte eine neue Antibiotika-Regel für Tiere erst kürzlich für große Sorge bei Haustier-Haltern. Eine Tierärztin aus Verden sammelte sogar Unterschriften gegen das Antibiotika-Verbot. Wie weit Katzenliebe geht, zeigt auch die „Rotenburger Katzenpatrouille”: Ein Ehepaar, das nachts liebevoll streunende Katzen versorgt. Warum bringen Katzen ihren Besitzern von nächtlichen Streifzügen lebendige Mäuse mit? (kreiszeitung. de-Montage) © Shotshop/IMAGO-images & Julian Stratenschulte/picture alliance/dpa Doch der Mythos, dass Katzen ihren Besitzern Mäuse und andere Beute als Geschenk vor die Tür legen, ist leider falsch! Seit jeher gehört das Fangen von Beute zur Natur der Katze.

Und seit jeher ist es ein Instinkt der Minitiger, anderen aus ihrer Gruppe etwas beizubringen, das das Überleben sichert. Darum sind Experten der Meinung, dass Katzen mit ihren Mitbringseln von nächtlichen Streichzügen ihren Besitzern in Wirklichkeit das Jagen beibringen wollen.

Schließlich ist es eben diese Fähigkeit, die von den Katzentieren als lebenswichtig eingestuft wird, da sie der Ernährung und der Versorgung des Nachwuchses dient.

Warum bringt Katze Maus ins Haus?

Die Katze will “ihren” Menschen das Jagen beibringen – So lautet eine Erklärung der Experten: Katzen machen den Menschen mit einem lebendigen Beutetier kein Geschenk, sondern sie wollen den Menschen etwas beibringen: nämlich das Jagen. Eine Fertigkeit, die von Katzen als lebenswichtig eingestuft werden dürfte.

Sie dient – zumindest instinktiv – der Ernährung und auch zur Versorgung des Nachwuchses. Deutsche und britische Verhaltensforscher erklären es so: Katzen jagen am meisten, wenn sie Junge haben. Je älter die kleinen Kätzchen werden, umso häufiger komme es vor, dass die erwachsenen Tiere ihrem Nachwuchs die Beute lebendig präsentieren.

Denn die Kleinen müssen sich ja eines Tages selbst versorgen und sollen lernen, die Beute zu jagen und zu fangen. Warum Legt Katze Maus Vor Die Tür Dieses Verhalten scheinen Katzen auch auf den Haushalt zu übertragen, in dem sie leben, also auch auf die Menschen dort. Offenbar werden Menschen von Katzen als komplett unfähig eingeschätzt, Mäuse zu fangen. Die Katze wolle also instinktiv “ihren” Menschen beibringen, selbst zu jagen. An diesem Verhalten könne man auch ablesen, dass die Katze sich als Oberhaupt und Verantwortliche eines Haushaltes sehe, schreiben die Fachleute bei “Tiergesund.

Warum frisst die Katze die Maus nicht?

Jagdtrieb Obwohl die zivilisierte Katze von heute ihren Jagdinstinkt kaum noch benötigt, ist er nach wie vor stark ausgeprägt. Das schafft oft Probleme, birgt aber auch spannende Geheimnisse. Für Katzenfreunde klingt es unverständlich, aber es gibt tatsächlich Menschen, die Samtpfoten nicht besonders gut leiden können.

  • Der Hauptgrund, warum schnurrenden Vierbeinern bisweilen regelrechte Verachtung entgegenschlägt, ist ihr Jagdtrieb;
  • Tötet eine Katze lästige Mäuse, verzeihen ihr noch die meisten Menschen;
  • Aber wehe, es handelt sich bei dem Opfer um ein kleines Vögelchen, eine Meise oder gar ein sympathisches Rotkehlchen! Da rauscht die Beliebtheit von Katzen schnell in den Keller;

Doch warum ist der Jagdinstinkt überhaupt derart stark ausgeprägt? Wie läuft so ein Beutezug ab? Und welchen Zweck hat das Spiel mit dem Opfer? Die Jagd der Katze lässt kaum jemanden kalt. Und sie wirft bis heute jede Menge Fragen auf. Jeder kennt das Bild einer vor dem Mauseloch lauernden Katze.

Von dunklen Löchern oder Bodenspalten werden Stubentiger angezogen wie die Motten vom Licht. Aber der Eindruck täuscht. Keine Katze verbringt sinnlos zig Stunden mit Warten. Im Gegenteil: Hat sie Erfahrung im Jagen und ist auf Beutezug für ihre Jungen, kommt sie mindestens alle drei Stunden mit einem Opfer heim.

Unter idealen Bedingungen erlegt sie sogar im 30-Minuten-Takt kleine Säugetiere. Jagdlust hat mit Hunger nichts zu tun Dazu verwendet die Katze häufig die Strategie der Lauerjagd. Ein leises Knistern, ein Rascheln, Piepsen oder Fiepen reichen aus, schon ist sie in Killerstimmung.

  1. Diese akustischen Signale gehören zu den Schlüsselreizen der Jagd;
  2. Daneben lösen schnelle Bewegungen kleiner Tiere spontane Tötungsabsichten aus;
  3. Schon einmal beobachtet, wie ein junges Kätzchen nach einem Schmetterling springt? Oder wie eine alte Katze nach einer Fliege schnappt? In diesen Momenten ist die Jagdmotivation am grössten;

Wer glaubt, der Hunger einer Katze habe mit ihrer Jagdlust etwas zu tun, der irrt gewaltig. Und diesem Irrtum unterliegen viele Katzenbesitzer. In der Folge füttern sie ihre Tiere mit ordentlichen Mengen. Aber seltener jagen werden Minki und Co. deshalb nicht.

  • Hunger ist kein Motivator;
  • Der Grund dafür liegt auf der Hand: Da sich eine Katze in der Natur von eher kleinen Portionen ernährt, ist sie stets darauf vorbereitet, einen Leckerbissen zu erlegen;
  • Ganz anders als beispielsweise eine Schlange, die im vollgefressenen Zustand gar nicht auf die Idee käme, sich bei einer Jagd zu verausgaben;
See also:  Schlüssel Abgebrochen Wie Entfernen?

Auch Misserfolge bei der Jagd haben keine Auswirkungen. Weder wird eine Katze nach fünf Fehlversuchen besonders jagdwütig, noch zieht sie frustriert von dannen. Nur ihre bevorzugten Jagdzeiten sollen sich im Lauf der Domestikation ein wenig verschoben haben.

Mehr als 40 Prozent der jagdlichen Aktivität spielen sich mittlerweile tagsüber ab – erstaunlich für dämmerungs- bis nachtaktive Tiere. Das Spiel mit der Beute Bei der Lauerjagd bezieht eine Katze genau dort Stellung, wo sie beispielsweise ein bestimmtes Geräusch wahrgenommen hat.

Jetzt sind alle ihre Sinne in Alarmbereitschaft. Der Körper des Stubentigers ist von den Schnurrhaaren bis zur Schwanzspitze angespannt, oft nimmt die Katze eine geduckte Stellung ein. Ohren und Augen fixieren den umwitterten Bereich, die Schwanzspitze zuckt meist vor Aufregung.

  • So sitzt sie da und harrt der Dinge;
  • Sobald eine Maus ihr Näschen aus dem Erdboden streckt, schlägt die Katze zu;
  • Beherzt, erbarmungslos und in Blitzgeschwindigkeit;
  • Nach dem spektakulären Raubzug beginnt die Stufe zwei: die Entscheidung darüber, was mit der Beute passieren soll;

Die Katze hat mehrere Auswahlmöglichkeiten. Sie kann das Opfer töten und sofort verspeisen. Sie kann es töten und mit in ihr Heim nehmen. Sie kann es aber auch am Leben lassen, mit ihm spielen, was für unsere menschliche Auffassung besonders brutal ist, und es dann lebendig mit nach Hause nehmen – um allenfalls dort noch weiter mit ihm zu spielen.

  1. Das Spiel mit der Beute gehört zu den geheimnisvollsten Verhaltensweisen;
  2. Es wird vermutet, dass sich die Katze in einem Konflikt befindet;
  3. Vielleicht wehrt sich die Beute, vielleicht hat die Katze wenig Hunger oder vielleicht passt ihr etwas am Geruch nicht;

Jedenfalls kann sie sich nicht dazu durchringen, den gefangenen Happen sofort zu töten. Die Geschenke einer Katze haben es ebenfalls in sich. Es ist zwar nett, sanft von der Katze geweckt zu werden – aber doch nicht, wenn sie einem ein blutendes, fiependes Tierchen auf die Bettdecke legt.

Der Theorie, solche «Geschenke» hätten mit der Aufzucht der Jungen zu tun, können Experten wie der schweizerisch-amerikanische Biologe Dennis Turner – er betreibt in Horgen am Zürichsee das Institut für angewandte Ethologie und Tierpsychologie – wenig abgewinnen.

Seine Begründung: «Auch Kater machen diese Geschenke, haben mit dem Nachwuchs aber rein gar nichts zu tun. » Mag sein, dass Katzen, die ihren Besitzern Mäuse brachten, stets mit Aufmerksamkeit bedacht wurden und sich das Verhalten deshalb durchsetzte oder verstärkte.

Genau weiss es niemand. In der modernen Katzenhaltung kann und sollte man sich den Jagdtrieb beim Spielen zunutze machen. Katzen, die ausschliesslich in Wohnungen gehalten werden, wird sonst schnell langweilig.

Sie attackieren zum Beispiel die Füsse ihrer Besitzer. Keine gute Basis für eine harmonische Beziehung. Man muss also für Ausgleich sorgen. Dafür eignen sich Stoffmäuse, Wollknäuel, Angeln oder Bälle, die zwar als Spielsachen bezeichnet, im Prinzip jedoch als Ersatzbeute eingesetzt werden.

  • Übrigens: Immer gewinnen lassen muss man sie nicht;
  • Bei der echten Jagd führt auch nur jeder dritte bis fünfte Angriff zum Erfolg;
  • Vogelfreunde im Dilemma Der Unmut über das Jagdverhalten der Katzen treibt teilweise kuriose Blüten;

In den USA haben etliche Gemeinden in Erwägung gezogen oder bereits beschlossen, den Samtpfoten ihren Auslauf ins Freie zu verbieten. Die Massnahme sei zum Schutz der Katzen selbst, vor allem aber zum Wohl jener Wildtiere, die ins Beutespektrum der Katzen passten, sagen die Befürworter der Inhouse-Katzenhaltung.

Turner kontert: «Über die Tötung von Wildtieren gibt es mehr als 80 Studien weltweit. Katzenhaltung hat absolut keine Relevanz auf die Dezimierung der Bestände. » Doch die Sache ist komplexer. So verzeichnet Peter Berthold, einer der weltweit führenden Ornithologen und früherer Leiter des Max-Planck-Instituts in Radolfzell, seit Jahrzehnten einen Rückgang der Singvögel: Weil sie auf den heute perfektionistisch bewirtschafteten Feldern weder Lebensräume noch Nahrung finden.

Aber ausgerechnet dort, wo den kleinen Piepmätzen geholfen werden kann – in Siedlungen, Parks und Gärten – lauern besonders viele Büsis. Da beisst sich quasi die Katze in den Schwanz, wenn Singvögel erst gefüttert und gepäppelt, dann aber wieder getötet werden.

  • Manche vogelfreundlichen Katzenbesitzer lassen ihre Stubentiger nicht ins Freie, wenn die Jungvögel flügge werden;
  • Glöckchen am Halsband sind wenig hilfreich, da gesunde Vögel ohnehin rechtzeitig wegfliegen und Jungvögel es nicht schnell oder hoch genug schaffen;

Ein Dilemma, denn die Katze ist bis heute ein Raubtier. Ohne Wenn und Aber. Dieser Artikel wurde automatisch auf unsere neue Website übertragen. Es kann daher sein, dass Darstellungsfehler auftreten. Diese können Sie uns mit folgendem Formular melden. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Sind Mäuse gut für Katzen?

Wieviel frisst ein Freigänger unterwegs? – Von Katzen, die viele Stunden unterwegs sind, weiß man nicht, ob und wieviel sie unterwegs an Nahrung aufnehmen. Sowohl in der Stadt wie auch auf dem Land gibt es zahlreiche Möglichkeiten, an Futter zu kommen.

Wer es sich einfach macht, schaut im nächsten Katzenhaushalt vorbei, ob es dort etwas zu stibitzen gibt. Das sollte grundsätzlich tabu sein, schließlich möchte kein Katzenbesitzer, dass er die Übersicht verliert, was seine Katze alles frisst.

Es wäre ja auch durchaus möglich, dass die Katze aufgrund einer Erkrankung ein bestimmtes Futter nicht bekommt bzw. bekommen darf. Wer keine Katze besitzt, dem ist dies wahrscheinlich gar nicht bewusst. Er hört nur das Miauen eines Freigängers in seinem Garten und möchte der Katze bei ihrem nächsten Besuch etwas vermeintlich Gutes tun.

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Solltest Du diese Befürchtung bei einem Nachbarn haben, kann ein klärendes (und vor allem freundliches) Gespräch helfen, dass die Katze entweder zukünftig nicht mehr gefüttert wird oder aber es zu einer Absprache kommt.

Anders sieht es aus, wenn die Katze ein erfolgreicher Mäusejäger ist. Darauf hat man keinen Einfluss. Mal fängt die Freigängerkatze nur eine Maus, mal sind es fünf oder mehr. Manche werden verspeist, bei anderen war es nur die Lust am Jagen und die Maus bleibt zurück bzw.

landet auf der Terrasse. Davon abgesehen, dass Du der Katze schlecht erklären kannst, was Du vom Jagen und ihren Geschenken hältst, ist die Jagd auf Mäuse nichts Schlechtes. Sie waren der Auslöser dafür, dass Menschen schon seit jeher Katzen gehalten haben.

Und dementsprechend hat sich der Organismus der Katze auch stark auf diese Nahrung eingestellt. Eine Maus bietet der Katze genau die Nährstoffe, die sie benötigt – unter anderem das lebenswichtige Taurin. Aber die Jagd auf Mäuse birgt auch ein gewisses gesundheitliches Risiko, weshalb Freigängerkatzen regelmäßig entwurmt werden müssen oder zumindest eine Kotuntersuchung durchgeführt werden sollte.

Warum töten Katzen ihre Beute nicht sofort?

Jagdtrieb Obwohl die zivilisierte Katze von heute ihren Jagdinstinkt kaum noch benötigt, ist er nach wie vor stark ausgeprägt. Das schafft oft Probleme, birgt aber auch spannende Geheimnisse. Für Katzenfreunde klingt es unverständlich, aber es gibt tatsächlich Menschen, die Samtpfoten nicht besonders gut leiden können.

  • Der Hauptgrund, warum schnurrenden Vierbeinern bisweilen regelrechte Verachtung entgegenschlägt, ist ihr Jagdtrieb;
  • Tötet eine Katze lästige Mäuse, verzeihen ihr noch die meisten Menschen;
  • Aber wehe, es handelt sich bei dem Opfer um ein kleines Vögelchen, eine Meise oder gar ein sympathisches Rotkehlchen! Da rauscht die Beliebtheit von Katzen schnell in den Keller;

Doch warum ist der Jagdinstinkt überhaupt derart stark ausgeprägt? Wie läuft so ein Beutezug ab? Und welchen Zweck hat das Spiel mit dem Opfer? Die Jagd der Katze lässt kaum jemanden kalt. Und sie wirft bis heute jede Menge Fragen auf. Jeder kennt das Bild einer vor dem Mauseloch lauernden Katze.

  1. Von dunklen Löchern oder Bodenspalten werden Stubentiger angezogen wie die Motten vom Licht;
  2. Aber der Eindruck täuscht;
  3. Keine Katze verbringt sinnlos zig Stunden mit Warten;
  4. Im Gegenteil: Hat sie Erfahrung im Jagen und ist auf Beutezug für ihre Jungen, kommt sie mindestens alle drei Stunden mit einem Opfer heim;

Unter idealen Bedingungen erlegt sie sogar im 30-Minuten-Takt kleine Säugetiere. Jagdlust hat mit Hunger nichts zu tun Dazu verwendet die Katze häufig die Strategie der Lauerjagd. Ein leises Knistern, ein Rascheln, Piepsen oder Fiepen reichen aus, schon ist sie in Killerstimmung.

Diese akustischen Signale gehören zu den Schlüsselreizen der Jagd. Daneben lösen schnelle Bewegungen kleiner Tiere spontane Tötungsabsichten aus. Schon einmal beobachtet, wie ein junges Kätzchen nach einem Schmetterling springt? Oder wie eine alte Katze nach einer Fliege schnappt? In diesen Momenten ist die Jagdmotivation am grössten.

Wer glaubt, der Hunger einer Katze habe mit ihrer Jagdlust etwas zu tun, der irrt gewaltig. Und diesem Irrtum unterliegen viele Katzenbesitzer. In der Folge füttern sie ihre Tiere mit ordentlichen Mengen. Aber seltener jagen werden Minki und Co. deshalb nicht.

Hunger ist kein Motivator. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Da sich eine Katze in der Natur von eher kleinen Portionen ernährt, ist sie stets darauf vorbereitet, einen Leckerbissen zu erlegen. Ganz anders als beispielsweise eine Schlange, die im vollgefressenen Zustand gar nicht auf die Idee käme, sich bei einer Jagd zu verausgaben.

Auch Misserfolge bei der Jagd haben keine Auswirkungen. Weder wird eine Katze nach fünf Fehlversuchen besonders jagdwütig, noch zieht sie frustriert von dannen. Nur ihre bevorzugten Jagdzeiten sollen sich im Lauf der Domestikation ein wenig verschoben haben.

Mehr als 40 Prozent der jagdlichen Aktivität spielen sich mittlerweile tagsüber ab – erstaunlich für dämmerungs- bis nachtaktive Tiere. Das Spiel mit der Beute Bei der Lauerjagd bezieht eine Katze genau dort Stellung, wo sie beispielsweise ein bestimmtes Geräusch wahrgenommen hat.

Jetzt sind alle ihre Sinne in Alarmbereitschaft. Der Körper des Stubentigers ist von den Schnurrhaaren bis zur Schwanzspitze angespannt, oft nimmt die Katze eine geduckte Stellung ein. Ohren und Augen fixieren den umwitterten Bereich, die Schwanzspitze zuckt meist vor Aufregung.

So sitzt sie da und harrt der Dinge. Sobald eine Maus ihr Näschen aus dem Erdboden streckt, schlägt die Katze zu. Beherzt, erbarmungslos und in Blitzgeschwindigkeit. Nach dem spektakulären Raubzug beginnt die Stufe zwei: die Entscheidung darüber, was mit der Beute passieren soll.

Die Katze hat mehrere Auswahlmöglichkeiten. Sie kann das Opfer töten und sofort verspeisen. Sie kann es töten und mit in ihr Heim nehmen. Sie kann es aber auch am Leben lassen, mit ihm spielen, was für unsere menschliche Auffassung besonders brutal ist, und es dann lebendig mit nach Hause nehmen – um allenfalls dort noch weiter mit ihm zu spielen.

See also:  Bmw 1Er Schlüssel Welche Batterie?

Das Spiel mit der Beute gehört zu den geheimnisvollsten Verhaltensweisen. Es wird vermutet, dass sich die Katze in einem Konflikt befindet. Vielleicht wehrt sich die Beute, vielleicht hat die Katze wenig Hunger oder vielleicht passt ihr etwas am Geruch nicht.

Jedenfalls kann sie sich nicht dazu durchringen, den gefangenen Happen sofort zu töten. Die Geschenke einer Katze haben es ebenfalls in sich. Es ist zwar nett, sanft von der Katze geweckt zu werden – aber doch nicht, wenn sie einem ein blutendes, fiependes Tierchen auf die Bettdecke legt.

Der Theorie, solche «Geschenke» hätten mit der Aufzucht der Jungen zu tun, können Experten wie der schweizerisch-amerikanische Biologe Dennis Turner – er betreibt in Horgen am Zürichsee das Institut für angewandte Ethologie und Tierpsychologie – wenig abgewinnen.

Seine Begründung: «Auch Kater machen diese Geschenke, haben mit dem Nachwuchs aber rein gar nichts zu tun. » Mag sein, dass Katzen, die ihren Besitzern Mäuse brachten, stets mit Aufmerksamkeit bedacht wurden und sich das Verhalten deshalb durchsetzte oder verstärkte.

Genau weiss es niemand. In der modernen Katzenhaltung kann und sollte man sich den Jagdtrieb beim Spielen zunutze machen. Katzen, die ausschliesslich in Wohnungen gehalten werden, wird sonst schnell langweilig.

Sie attackieren zum Beispiel die Füsse ihrer Besitzer. Keine gute Basis für eine harmonische Beziehung. Man muss also für Ausgleich sorgen. Dafür eignen sich Stoffmäuse, Wollknäuel, Angeln oder Bälle, die zwar als Spielsachen bezeichnet, im Prinzip jedoch als Ersatzbeute eingesetzt werden.

Übrigens: Immer gewinnen lassen muss man sie nicht. Bei der echten Jagd führt auch nur jeder dritte bis fünfte Angriff zum Erfolg. Vogelfreunde im Dilemma Der Unmut über das Jagdverhalten der Katzen treibt teilweise kuriose Blüten.

In den USA haben etliche Gemeinden in Erwägung gezogen oder bereits beschlossen, den Samtpfoten ihren Auslauf ins Freie zu verbieten. Die Massnahme sei zum Schutz der Katzen selbst, vor allem aber zum Wohl jener Wildtiere, die ins Beutespektrum der Katzen passten, sagen die Befürworter der Inhouse-Katzenhaltung.

Turner kontert: «Über die Tötung von Wildtieren gibt es mehr als 80 Studien weltweit. Katzenhaltung hat absolut keine Relevanz auf die Dezimierung der Bestände. » Doch die Sache ist komplexer. So verzeichnet Peter Berthold, einer der weltweit führenden Ornithologen und früherer Leiter des Max-Planck-Instituts in Radolfzell, seit Jahrzehnten einen Rückgang der Singvögel: Weil sie auf den heute perfektionistisch bewirtschafteten Feldern weder Lebensräume noch Nahrung finden.

Aber ausgerechnet dort, wo den kleinen Piepmätzen geholfen werden kann – in Siedlungen, Parks und Gärten – lauern besonders viele Büsis. Da beisst sich quasi die Katze in den Schwanz, wenn Singvögel erst gefüttert und gepäppelt, dann aber wieder getötet werden.

Manche vogelfreundlichen Katzenbesitzer lassen ihre Stubentiger nicht ins Freie, wenn die Jungvögel flügge werden. Glöckchen am Halsband sind wenig hilfreich, da gesunde Vögel ohnehin rechtzeitig wegfliegen und Jungvögel es nicht schnell oder hoch genug schaffen.

Ein Dilemma, denn die Katze ist bis heute ein Raubtier. Ohne Wenn und Aber. Dieser Artikel wurde automatisch auf unsere neue Website übertragen. Es kann daher sein, dass Darstellungsfehler auftreten. Diese können Sie uns mit folgendem Formular melden. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Welche Katze fängt am besten Mäuse?

Die Katze als Helfer gegen den Mäusebefall – Warum Legt Katze Maus Vor Die Tür © yevgeniy11 / Fotolia Katze die eine Wühlmaus gefangen hat Sie möchten die Mäuse in Ihrem Haus, Ihrer Wohnung oder Ihrem Grundstück auf natürliche Weise und nicht mit einer Schlagfalle oder Mäusegift loswerden? Dabei kann Ihnen eine Katze helfen. Katzen lieben es Mäuse zu jagen. Sie sollten jedoch beachten, dass Sie sich eine Katze und keinen Kater zur Mäusejagd besorgen sollten. Kater sind oft etwas fauler als ihre weiblichen Artgenossen, was die Mäusejagd betrifft. Die Katze sollte dabei nicht einzig in der Wohnung/im Haus gehalten werden, da sie den Kontakt mit Mäusen und einen gesunden Jagdtrieb entwickeln sollte.

  1. Die zweite Möglichkeit ist, die Katze ausschließlich außerhalb der Wohnung/dem Haus zu halten;
  2. Dies bietet den Vorteil, dass die Katze ihre Beute nicht mit “nach Hause” nimmt;
  3. Oft sind die Nager noch nicht ganz tot und werden vor dem Verspeisen noch als Spielzeug benutzt;

Denn wer möchte sich schon eine Katze zur Mäusebekämpfung zulegen, welche ihre Beute dann in Ihrem Schlafzimmer entkommen lässt. Ein weiterer Grund für die tollen Mitbringsel ist das Verlangen nach einem geschützten Bereich, wo sie ihre Beute in Ruhe verspeisen können.

  • Sollte Ihre Katze Nachwuchs haben, möchte die Mutter ihren Kleinen natürlich auch das Jagen an einem lebenden Opfer beibringen;
  • Wenn Sie sich also eine Katze zulegen, um Mäuse auf ihrem Grundstück loszuwerden, können Sie dies natürlich tun;

Dabei müssen Sie aber darauf achten, dass die Katze keine noch lebende Maus mit in den Wohnbereich nimmt. Dies stellen Sie sicher, indem Sie die Katze ausschließlich im Außenbereich halten. Eine andere Möglichkeit ist, der Katze jedes Mal persönlich Zugang zu Ihrem Wohnbereich zu schaffen, wobei Sie jedes Mal darauf achten, dass Ihre Katze keine Beute mit hinein nimmt.