Wann Bekommt Man Die Schlüssel Für Die Neue Wohnung?

Wann Bekommt Man Die Schlüssel Für Die Neue Wohnung
Ist ein Mietvertrag ohne Schlüsselübergabe gültig? – Natürlich! Sie können einen Mietvertrag ja schon wochen-, monatelang vor dem geplanten Einzug abschließen und natürlich ist dieser Vertrag gültig – auch wenn noch keine Schlüsselübergabe erfolgt ist.

Meist ist die Wohnung ja noch vom Vormieter bewohnt, wenn der nächste Mietvertrag bereits geschlossen wird – eine Schlüsselübergabe an den Folgemieter wäre also gar nicht möglich. Nach § 535 Absatz 1 Satz 1 BGB muss der Vermieter dem Mieter den Gebrauch der Mietsache während der Mietzeit gewähren.

Die pünktliche Wohnungs- und Schlüsselübergabe zählt dabei zu den Kernpflichten des Vermieters, urteilte das OLG Düsseldorf bereits 1993. Sie haben also ein Anrecht darauf, dass die Schlüsselübergabe spätestens am Tag des Beginns der vereinbarten Mietzeit erfolgt. Umzug Vermieterbescheinigung ist Pflicht Ein- oder Auszug muss man sich zukünftig vom Vermieter bescheinigen lassen Wichtig: Der Vermieter muss ihnen ALLE Schlüssel zur gemieteten Wohnung übergeben – er darf keine Duplikate zurückbehalten und muss auch plausibel versichern, dass kein Vormieter noch Nachschlüssel besitzt. Deswegen ist es wichtig, Art und Anzahl der Schlüssel (3 Haustürschlüssel, 5 Wohnungsschlüssel, 1 Briefkastenschlüssel,. ) im Schlüsselübergabeprotokoll aufzulisten, damit bei der Rückgabe der Mietsache auch wieder alle Schlüssel vom Mieter an den Vermieter zurückgegeben werden.

Haben Sie sich auf eigene Kosten innerhalb der Mietzeit weitere Nachschlüssel fertigen lassen, müssen Sie auch diese zusätzlichen Duplikate an den Vermieter zurückgeben. Es ist nicht verpflichtet, Ihnen die Kosten dafür zu erstatten.

Wollen Sie ihm die Extra-Schlüssel nicht kostenlos überlassen, können Sie die überzähligen Schlüssel (im Vergleich zum Schlüsselübergabeprotokoll bei Ihrem Einzug) auch vor Zeugen unbrauchbar machen (abbrechen oder verbiegen). **Die Rechtssprechung im Bereich des Mietrechts ist sehr vielschichtig, sodass unsere Tipps rund um Ihren Umzug nur eine allgemeine Einführung in das Thema darstellen können, die ggf. Beliebte Inhalte & Beiträge Mehr zum Thema

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Wer muss sich um die Schlüsselübergabe kümmern?

Zieht der Mieter aus, gibt er sämtliche Schlüssel zurück, auch solche, die er sich auf eigene Kosten anfertigen hat lassen. Dabei ist der Vermieter nicht verpflichtet, die Kosten für die zusätzlichen Schlüssel zu übernehmen. Falls gewünscht, können diese Schlüssel auch in Anwesenheit beider Parteien oder unter Beisein von Zeugen unbrauchbar gemacht werden.

Die Schlüsselübergabe muss persönlich beim Vermieter oder Verwalter und nur gegen eine Quittung erfolgen. Es reicht nicht aus, sie in den Briefkasten des Vermieters, des Verwalters oder des Hausmeisters einzuwerfen oder sie bei einem anderen Mieter im Haus abzugeben.

Fehlen beim Auszug nämlich Schlüssel, muss der Mieter die Ersatzschlüssel bezahlen.

Wie lange dauert Schlüsselübergabe Mietwohnung?

Der richtige Zeitpunkt für die Wohnungsübergabe – Die Termine für die endgültige Wohnungsübergabe fallen in der Regel zusammen mit der Schlüsselübergabe. Üblicherweise jedoch ist es so, dass es sowohl vor dem Einzug als auch beim Auszug aus der Mietwohnung, zu einer Vorabbesichtigung (bei Auszug die sogenannte Vorabnahme) kommt.

  1. Dieses hat den Hintergrund, dass eventuelle Mängel noch vor der endgültigen Übergabe beseitigt werden können, um so Schadensersatzansprüche zu vermeiden;
  2. Einzug Die Wohnungsübergabe bei Einzug findet in der Regel direkt in Verbindung mit der Schlüsselübergabe statt;

Im Abnahmeprotokoll werden hierbei nicht nur bestehende Wohnungsmängel, wie beispielsweise ein defektes Zimmerfenster oder Feuchtigkeit in der Wohnung, die der Vermieter noch zu beseitigen hat, festgehalten. Auch bestehende Beschädigungen oder vorhandene Abnutzungsspuren am Mietgegenstand sollten hier aufgeführt werden. Dieses könnten beispielsweise sein:

  • Durch Dübellöcher beschädigte Badezimmerkacheln.
  • Kratzspuren oder abgeplatzter Lack in Wachbecken oder Badewanne.
  • Beschädigungen an Zimmertüren oder Zargen.

Die Dokumentation solcher, bereits vorhanden, Abnutzungsspuren, schützt den Mieter bei Auszug vor ungerechtfertigten Forderungen des Vermieters. Auszug In Verbindung mit einem Auszug bietet der Vermieter in vielen Fällen die Vorabnahme an. Hierbei besichtigen Mieter und Vermieter gemeinsam die Wohnung und auszuführende Renovierungsarbeiten oder Ausbesserungsmaßnahmen können so vor Ort vereinbart werden.

Damit es hier nicht später zu Missverständnissen kommt, sollten auch hier die Ergebnisse schriftlich festgehalten werden. Der Mieter hat im Anschluss daran noch ausreichend Zeit, die geforderten Arbeiten durchzuführen.

Am Ende der Mietzeit erfolgt dann, zusammen mit der Schlüsselübergabe an den Vermieter, die endgültige Wohnungsübergabe, deren Ergebnis im Abnahmeprotokoll festgehalten wird. Wichtig: Die Abnahmeprotokolle zu Beginn und Ende der Mietzeit sollten grundsätzlich von Mieter und Vermieter unterschrieben werden und eine Kopie des Protokolls sollte dem Mieter ausgehändigt werden.

Wann gilt die Wohnung als übergeben?

Bei einer Wohnungsrückgabe am Ende des Mietverhältnisses kommt es leider häufig zu Streit zwischen den Mietparteien. Der Vermieter kann sich häufig erstmals seit Jahren einen Eindruck vom Zustand der Wohnung machen, was teils zu bösen Überraschungen führt.

Nicht selten streitet man sich darüber, ob der Zustand der Wohnung vertragsgerecht ist. Entscheidend ist die Differenzierung zwischen Abnutzungserscheinungen und ersatzpflichtigen Mängeln. Mieter haben ein Interesse an kurzfristiger Rückzahlung der Kaution und Vermieter an dem Ersatz vorhandener Schäden.

Dieser Interessenskonflikt spitzt sich häufig bei der Übergabe der Mietsache zu. Wann gilt eine Wohnung mietrechtlich als übergeben?   Der Mieter muss den Besitz an der Mietwohnung aufgeben und den Vermieter wieder in den Besitz der Wohnung setzen. Darüber hinaus muss der Mieter die Mietwohnung räumen und dem Vermieter sämtliche Schlüssel der Wohnung überlassen.

  1. Eine Rückgabe liegt nicht vor, wenn der Mieter zwar die Räumung räumt, aber die Schlüssel mitnimmt;
  2. Eine Rückgabe liegt auch nicht vor, wenn zwar die Mieträume unter Rückgabe der Schlüssel verlassen werden, aber die Sachen nicht aus der Mietwohnung entfernt werden;
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Ohne Schlüsselübergabe verschafft der Mieter dem Vermieter nicht den Besitz an den Mieträumen. Bei bloßer Rückgabe der Schlüssel überlässt der Mieter dem Vermieter zwar den Besitz, er räumt aber nicht. In beiden Fällen führt dies zu erheblichen Nachteilen für den Mieter, da er bis zur tatsächlichen Übergabe eine Nutzungsentschädigung gemäß § 546 a BGB in Höhe der bisherigen Miete zahlen muss.

  1. Wann ist eine Wohnung „geräumt”?  Der Mieter muss die Wohnung und sämtliche überlassenen Nebenräume (Keller, Dachboden etc;
  2. ) vollständig räumen;
  3. Hierfür müssen alle Möbel aus der Mietwohnung entfernt werden;

Es gibt keine Teilräumung. Bei einer lediglich teilweisen Räumung gilt die Mietsache als nicht geräumt gilt und es ist eine Nutzungsentschädigung gemäß § 546 a BGB bis zur vollständigen Räumung zu zahlen. Darf der Vermieter Sachen aus der Wohnung entsorgen?  Grundsätzlich macht sich ein Vermieter schadensersatzpflichtig, wenn er eigenmächtig das „Hab und Gut” des Mieters entsorgt.

  1. Dies ist jedoch nicht der Fall, wenn der Mieter an Sachen offensichtlich seinen Besitz aufgegeben hat (z;
  2. bei Hinterlassen von Müll und defekten Möbeln)  Was versteht man unter einer „besenreinen” Wohnung?  Oftmals wird in Mietverträgen die Übergabe einer besenreinen Wohnung vereinbart;

Hier reicht es aus, dass der Mieter grobe Verschmutzungen beseitigt. Reicht es aus, wenn der Schlüssel an den Hausmeister ausgehändigt oder in den Briefkasten geworfen wurde?  Ohne ausdrückliche Vereinbarung gilt die Wohnung bei Übergabe des Schlüssels an den Hausmeister nicht als übergeben.

Hintergrund ist, dass die Entgegennahme von Schlüsseln grundsätzlich nicht zu den Pflichten des Hausmeisters gehört und dieser daher nicht vertretungsberechtigt ist. Das Einwerfen der Schlüssel in den Briefkasten des Vermieters oder des Verwalters führt ebenfalls nicht ohne weiteres zur Übergabe der Mietwohnung, wenn es keine entsprechende Vereinbarung gibt.

Ausnahmsweise gilt die Wohnung in den genannten Fällen als übergeben, wenn der Vermieter bei der Übergabe nicht mitwirkt. Dies ist der Fall, wenn er Übergabetermine ablehnt oder auf Kontaktaufnahmen des Mieters nicht reagiert. Darf der Mieter einen Schlüssel zurückhalten?  Behält der Mieter ohne Vereinbarung einen Schlüssel ein, hat dieser weiterhin Mitbesitz an der Mietwohnung und daher die Mieträume nicht vollständig zurückgegeben.

Folglich muss auch weiterhin eine Nutzungsentschädigung gezahlt werden. Dies gilt jedoch nicht, wenn der Mieter einen Schlüssel verloren hat. Bei Verlust eines Schlüssels hat der Mieter keinen Mitbesitz an der Wohnung und muss demnach keine Nutzungsentschädigung zahlen.

Die Kosten für einen Ersatzschlüssel sowie eventuelle zusätzliche Kosten müssen jedoch ersetzt werden. Muss ein Wohnungsübergabeprotokoll unterzeichnet werden?  Sinn und Zweck eines Wohnungsübergabeprotokolls ist es, den Zustand der Mieträume und insbesondere Schäden beweissicher festzuhalten.

Der Mieter ist jedoch nicht verpflichtet, ein Wohnungsübergabeprotokoll zu unterzeichnen. Dies ist auch nicht zu empfehlen, wenn man mit bestimmten Feststellungen im Wohnungsübergabeprotokoll nicht einverstanden ist.

Ein von beiden Parteien unterzeichnetes Übergabeprotokoll hat Beweiskraft hinsichtlich der protokollierten Schäden und gilt abschließend. Abschließend heißt, dass der Vermieter anschließend nicht weitere Mängel (außer es sind versteckte Mängel) geltend machen darf.

Auf der anderen Seite kann der Mieter bei Unterzeichnung eines Übergabeprotokolls nicht behaupten, dass die protokollierten Mängel nicht vorgelegen hätten. Gerne können wir Sie in Ihrer Angelegenheit beraten und anwaltlich vertreten.

Ausdrücklich möchten wir jedoch darauf hinweisen, dass wir keine kostenlose Beratung anbieten. Aufgrund der Vielzahl von Anfragen aus dem Internet können wir auch Nachfragen zu diesem Artikel nicht kostenlos beantworten. Ihre KGK Rechtsanwälte.

Wen darf der Mieter zur Wohnungsübergabe mitbringen?

Wohnungsübergabe Am besten unter Zeugen – Wann Bekommt Man Die Schlüssel Für Die Neue Wohnung Was heißt bei der Wohnungsübergabe eigentlich “ordnungsgemäßer Zustand” © Colourbox Wenn Mieter ausziehen, dann ist die Wohnungsübergabe meist das Letzte, woran sie denken. Dabei sollten sie zur eigenen Sicherheit unbedingt einen Zeugen dabei haben und ein Übergabeprotokoll anfertigen – sonst kann es richtig teuer werden. Mieter müssen beim Auszug ihre Wohnung in einem ordnungsgemäßen beziehungsweise vertragsgemäßen Zustand hinterlassen.

Wie läuft eine Schlüsselübergabe ab?

Nach der Beurkundung – Wie geht es nach der Beurkundung weiter? Wann erfolgen die Kaufpreiszahlung und wann die Schlüsselübergabe? Ihr Notar stellt für Sie im Kaufvertrag sicher, dass der Vertrag rechtlich ausgewogen ist und Risiken vermieden werden. Daher sind Kaufverträge häufig nach einem bestimmten Muster aufgebaut und die Abwicklung vollzieht sich in den folgenden Schritten 1 : • Wann bekomme ich eine Kopie des Vertrages? Wenige Tage nach der Beurkundung erhalten Sie Ihre persönliche Kopie des endgültigen Kaufvertrages für Ihre Unterlagen übersandt. • Welche Kosten fallen an? Die Kosten der Beurkundung des Vertrages und dessen Abwicklung trägt in der Regel der Käufer. Sind jedoch noch Grundschulden oder andere Belastungen eingetragen, trägt die Kosten der Löschung in der Regel der Verkäufer. Fragen Sie im Zweifel Ihren Notar, der Ihnen auch die Höhe der Kosten nennen kann.

Hierzu gehört insbesondere, dass • der Käufer den Kaufpreis erst zahlen muss, wenn sicher ist, dass er auch das unbelastete Eigentum an dem erworbenen Grundstück erhält und • der Verkäufer erst die Schlüssel übergeben muss und sein Eigentum verliert, wenn er seinen Kaufpreis erhalten hat.

• Wann erhalte ich den Kaufpreis? Der Kaufpreis ist nicht unmittelbar nach der Beurkundung zu zahlen, sondern erst, wenn Ihr Notar den Käufer zur Kaufpreiszahlung auffordert (und ggf. weitere vereinbarte Voraussetzungen wie die Räumung vorliegen). Da die Zahlungsaufforderung von der Rückmeldung mehrerer Behörden abhängig ist, dauert es in der Regel etwa 4 – 8 Wochen ab Beurkundung, bis der Kaufpreis gezahlt werden muss und die Schlüsselübergabe erfolgen kann.

See also:  Was Kostet Schlüssel Nachmachen Schließanlage?

Von einer Kaufpreiszahlung vor Zahlungsaufforderung ist unbedingt abzuraten! Ihr Notar stellt vertraglich sicher, dass der Käufer den Kaufpreis erst zahlen muss, wenn sicher ist, dass er auch das unbelastete Eigentum an dem Grundstück erhält.

Aus diesem Grund wird die Zahlung des Kaufpreises in der Regel davon abhängig gemacht, dass • alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen, beispielsweise wenn eine Partei nicht persönlich an der Beurkundung teilnehmen konnte und nachträglich unterzeichnen muss; • für den Käufer die Eigentumsvormerkung (oder Auflassungsvormerkung) im Grundbuch eingetragen ist – dadurch wir das Grundbuch „gesperrt” und das Grundstück so für den Käufer „reserviert”; • die Unterlagen vorliegen, die erforderlich sind, um eingetragene Grundschulden oder Hypotheken zu löschen; • die Gemeinde ihr (gesetzliches) Vorkaufsrecht nicht ausübt.

Der Notar veranlasst alles Erforderliche, damit die Voraussetzungen erfüllt sind und wird Sie sodann über die Verpflichtung des Käufers zur Kaufpreiszahlung in Kenntnis setzen. Gleichzeitig wird er Sie bitten ihm den Erhalt des Kaufpreises zu bestätigen um die Umschreibung des Eigentums an der Immobilie auf den Käufer zu veranlassen.

• Wann übergebe ich dem Käufer die Schlüssel? Die Schlüsselübergabe an den Käufer erfolgt erst, nachdem dieser den Kaufpreis gezahlt hat – also auch etwa 4 – 8 Wochen nach Beurkundung. Ab diesem Zeitpunkt darf der Käufer das Grundstück in Besitz nehmen (beispielsweise einziehen) und alle Erträge stehen ihm zu (z.

Mieteinnahmen). Er muss aber ab diesem Zeitpunkt auch alle Kosten, wie z. die Grundsteuern, die Müll- und Abwassergebühren etc. tragen. Von einer Schlüsselübergabe vor vollständiger Kaufpreiszahlung ist – jedenfalls ohne vertragliche Vereinbarung – abzuraten! Die Schlüsselübergabe sollte durch beide Parteien bei einem gemeinsamen Termin im erworbenen Objekt erfolgen.

Dabei werden die Zählerstände abgelesen und protokolliert sowie die ordnungsgemäße Übergabe dokumentiert. Die Mitteilungen an die Versorgungsunternehmen (z. Mitteilung Zählerstand Strom) sollten Sie vornehmen. Auch objektbezogene Unterlagen, wie die Versicherungspolice der Gebäude- und Feuerversicherung, Mietverträge, Baupläne etc.

sind im Original dem Käufer bei Schlüsselübergabe auszuhändigen. • Wann wird der Käufer als Eigentümer im Grundbuch eingetragen? Sobald Sie den Kaufpreis erhalten haben, bestätigen Sie dies schriftlich Ihrem Notar.

Dieser wird die Eintragung des Käufers als Eigentümer im Grundbuch erst veranlassen, wenn ihm diese Bestätigung vorliegt (und der Käufer die Grunderwerbsteuer entrichtet bzw. das Finanzamt dies bestätigt hat). Die Bearbeitung beim Finanzamt kann bis zu 6 Monate in Anspruch nehmen, was jedoch keinen Einfluss auf die Schlüsselübergabe (Link zu Schlüsselübergabe) hat, sondern lediglich die Eintragung im Grundbuch verzögert.

• Was sollte ich noch beachten? Damit das Gebäude nahtlos versichert ist, geht die Gebäude- und Feuerversicherung kraft Gesetzes auf den Käufer über. Sie sind verpflichtet nicht zu kündigen, sondern Ihrer Gebäude- und Feuerversicherung unverzüglich mitteilen, sobald der Käufer als Eigentümer im Grundbuch eingetragen ist.

Eventuelle Hausrat- oder Hausbesitzerhaftpflichtversicherungen gehen nicht kraft Gesetzes auf den Käufer über. Diese können Sie kündigen, sobald Sie dem Käufer die Schlüssel übergeben haben. 1 Die nachfolgenden Zeitangaben beziehen sich auf die ungefähre Bearbeitungsdauer ab Beurkundung.

  1. Sie stellen reine Erfahrungswerte bei einem Kaufvertrag ohne Besonderheiten dar und erfolgen ohne Gewähr für die Richtigkeit, da durch die Beteiligung diverser Behörden hierauf kein Einfluss besteht;
  2. Bei besonderen Umständen (Beteiligung Betreuer etc;

) kann sich die Bearbeitungszeit erheblich hinauszögern, fragen Sie daher im Zweifel immer Ihren Sachbearbeiter.

Wie läuft eine Schlüsselübergabe ab?

Nach der Beurkundung – Wie geht es nach der Beurkundung weiter? Wann erfolgen die Kaufpreiszahlung und wann die Schlüsselübergabe? Ihr Notar stellt für Sie im Kaufvertrag sicher, dass der Vertrag rechtlich ausgewogen ist und Risiken vermieden werden. Daher sind Kaufverträge häufig nach einem bestimmten Muster aufgebaut und die Abwicklung vollzieht sich in den folgenden Schritten 1 : • Wann bekomme ich eine Kopie des Vertrages? Wenige Tage nach der Beurkundung erhalten Sie Ihre persönliche Kopie des endgültigen Kaufvertrages für Ihre Unterlagen übersandt. • Welche Kosten fallen an? Die Kosten der Beurkundung des Vertrages und dessen Abwicklung trägt in der Regel der Käufer. Sind jedoch noch Grundschulden oder andere Belastungen eingetragen, trägt die Kosten der Löschung in der Regel der Verkäufer. Fragen Sie im Zweifel Ihren Notar, der Ihnen auch die Höhe der Kosten nennen kann.

Hierzu gehört insbesondere, dass • der Käufer den Kaufpreis erst zahlen muss, wenn sicher ist, dass er auch das unbelastete Eigentum an dem erworbenen Grundstück erhält und • der Verkäufer erst die Schlüssel übergeben muss und sein Eigentum verliert, wenn er seinen Kaufpreis erhalten hat.

• Wann erhalte ich den Kaufpreis? Der Kaufpreis ist nicht unmittelbar nach der Beurkundung zu zahlen, sondern erst, wenn Ihr Notar den Käufer zur Kaufpreiszahlung auffordert (und ggf. weitere vereinbarte Voraussetzungen wie die Räumung vorliegen). Da die Zahlungsaufforderung von der Rückmeldung mehrerer Behörden abhängig ist, dauert es in der Regel etwa 4 – 8 Wochen ab Beurkundung, bis der Kaufpreis gezahlt werden muss und die Schlüsselübergabe erfolgen kann.

Von einer Kaufpreiszahlung vor Zahlungsaufforderung ist unbedingt abzuraten! Ihr Notar stellt vertraglich sicher, dass der Käufer den Kaufpreis erst zahlen muss, wenn sicher ist, dass er auch das unbelastete Eigentum an dem Grundstück erhält.

Aus diesem Grund wird die Zahlung des Kaufpreises in der Regel davon abhängig gemacht, dass • alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen, beispielsweise wenn eine Partei nicht persönlich an der Beurkundung teilnehmen konnte und nachträglich unterzeichnen muss; • für den Käufer die Eigentumsvormerkung (oder Auflassungsvormerkung) im Grundbuch eingetragen ist – dadurch wir das Grundbuch „gesperrt” und das Grundstück so für den Käufer „reserviert”; • die Unterlagen vorliegen, die erforderlich sind, um eingetragene Grundschulden oder Hypotheken zu löschen; • die Gemeinde ihr (gesetzliches) Vorkaufsrecht nicht ausübt.

See also:  Was Ist Eine Gefälzte Tür?

Der Notar veranlasst alles Erforderliche, damit die Voraussetzungen erfüllt sind und wird Sie sodann über die Verpflichtung des Käufers zur Kaufpreiszahlung in Kenntnis setzen. Gleichzeitig wird er Sie bitten ihm den Erhalt des Kaufpreises zu bestätigen um die Umschreibung des Eigentums an der Immobilie auf den Käufer zu veranlassen.

• Wann übergebe ich dem Käufer die Schlüssel? Die Schlüsselübergabe an den Käufer erfolgt erst, nachdem dieser den Kaufpreis gezahlt hat – also auch etwa 4 – 8 Wochen nach Beurkundung. Ab diesem Zeitpunkt darf der Käufer das Grundstück in Besitz nehmen (beispielsweise einziehen) und alle Erträge stehen ihm zu (z.

  1. Mieteinnahmen);
  2. Er muss aber ab diesem Zeitpunkt auch alle Kosten, wie z;
  3. die Grundsteuern, die Müll- und Abwassergebühren etc;
  4. tragen;
  5. Von einer Schlüsselübergabe vor vollständiger Kaufpreiszahlung ist – jedenfalls ohne vertragliche Vereinbarung – abzuraten! Die Schlüsselübergabe sollte durch beide Parteien bei einem gemeinsamen Termin im erworbenen Objekt erfolgen;

Dabei werden die Zählerstände abgelesen und protokolliert sowie die ordnungsgemäße Übergabe dokumentiert. Die Mitteilungen an die Versorgungsunternehmen (z. Mitteilung Zählerstand Strom) sollten Sie vornehmen. Auch objektbezogene Unterlagen, wie die Versicherungspolice der Gebäude- und Feuerversicherung, Mietverträge, Baupläne etc.

sind im Original dem Käufer bei Schlüsselübergabe auszuhändigen. • Wann wird der Käufer als Eigentümer im Grundbuch eingetragen? Sobald Sie den Kaufpreis erhalten haben, bestätigen Sie dies schriftlich Ihrem Notar.

Dieser wird die Eintragung des Käufers als Eigentümer im Grundbuch erst veranlassen, wenn ihm diese Bestätigung vorliegt (und der Käufer die Grunderwerbsteuer entrichtet bzw. das Finanzamt dies bestätigt hat). Die Bearbeitung beim Finanzamt kann bis zu 6 Monate in Anspruch nehmen, was jedoch keinen Einfluss auf die Schlüsselübergabe (Link zu Schlüsselübergabe) hat, sondern lediglich die Eintragung im Grundbuch verzögert.

• Was sollte ich noch beachten? Damit das Gebäude nahtlos versichert ist, geht die Gebäude- und Feuerversicherung kraft Gesetzes auf den Käufer über. Sie sind verpflichtet nicht zu kündigen, sondern Ihrer Gebäude- und Feuerversicherung unverzüglich mitteilen, sobald der Käufer als Eigentümer im Grundbuch eingetragen ist.

Eventuelle Hausrat- oder Hausbesitzerhaftpflichtversicherungen gehen nicht kraft Gesetzes auf den Käufer über. Diese können Sie kündigen, sobald Sie dem Käufer die Schlüssel übergeben haben. 1 Die nachfolgenden Zeitangaben beziehen sich auf die ungefähre Bearbeitungsdauer ab Beurkundung.

Sie stellen reine Erfahrungswerte bei einem Kaufvertrag ohne Besonderheiten dar und erfolgen ohne Gewähr für die Richtigkeit, da durch die Beteiligung diverser Behörden hierauf kein Einfluss besteht. Bei besonderen Umständen (Beteiligung Betreuer etc.

) kann sich die Bearbeitungszeit erheblich hinauszögern, fragen Sie daher im Zweifel immer Ihren Sachbearbeiter.

Kann der Vermieter nach Schlüsselübergabe noch Miete verlangen?

III. Fazit und Zusammenfassung –

  1. Werden dem Mieter die Schlüssel vor dem im schriftlichen Mietvertrag (zunächst) festgelegten Mietbeginn ausgehändigt, kann die Auslegung ergeben, dass eine konkludente Vorverlagerung des zunächst vereinbarten Mietbeginns erfolgt ist, mit der Folge, dass der Mieter bereits ab dem Zeitpunkt der Schlüsselübergabe Miete zahlen muss und der Vermieter die Wohnung bereits zu diesem Zeitpunkt in einen vertragsgemäßen Zustand versetzt haben muss.
  2. Kommt es durch die vorzeitige Aushändigung der Schlüssel nicht zu einer konkludenten Vorverlagerung des zunächst vereinbarten Mietbeginns, liegt zwischen den Parteien in der Zeit von der Schlüsselübergabe bis zum Beginn des Mietverhältnisses ein unentgeltliches Überlassungsverhältnis eigener Art vor, das ein Besitzrecht des Mieters und eine damit einhergehende Obhutspflicht des Mieters begründet.
  3. Ob der Mieter ein Recht darauf hat, dem Vermieter die Schlüssel vor dem Ende des Mietverhältnisses zurückzugeben, wird nicht einheitlich beurteilt und ist nicht höchstrichterlich geklärt. Bejaht man ein solches Recht, gerät der Vermieter in Annahmeverzug, wenn er die Rücknahme der Schlüssel verweigert mit der Folge, dass der Mieter nur noch für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit haftet. Ob durch den Verzug mit der Annahme der Schlüssel die sechsmonatige Verjährungsfrist des § 548 Abs.
  4. Gibt der Mieter dem Vermieter die Schlüssel vor dem Ende des Mietverhältnisses zurück und nimmt dieser sie auch entgegen, wird hierdurch die sechsmonatige Verjährungsfrist des § 548 Abs. 1 S. 1 BGB in Gang gesetzt, vorausgesetzt, mit der Rückgabe der Schlüssel wird auch der von § 548 Abs. 1 S. 2 BGB geforderte Rückerhalt der Wohnung bewirkt. Der Beginn der Verjährungsfrist kann durch Individualvereinbarung hinausgeschoben werden.
  5. Die Rückgabe der Schlüssel vor dem Ende des Mietverhältnisses bewirkt in der Regel nicht, dass das eigentliche Mietende vorverlagert wird. Der Abschluss eines konkludenten Mietaufhebungsvertrages durch die vorzeitige Rückgabe der Schlüssel kann nur im Ausnahmefall angenommen werden, wenn aus dem Verhalten des Vermieters der Schluss gezogen werden kann, dass er gleichzeitig seine Ansprüche gegen den Mieter abschließend regeln will.
  6. Der Mieter ist auch in der Zeit von der Schlüsselrückgabe an bis zum Ende des Mietverhältnisses grds. weiterhin zur Zahlung der Miete verpflichtet. Erzielt der Vermieter allerdings Einnahmen, weil er die vorzeitig zurückgegebene Wohnung bereits vor dem Ende des Mietverhältnisses weitervermietet, muss er sich diese auf seinen gegen den Mieter gerichteten Mietzinsanspruch anrechnen lassen.